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14. Spieltag der Motoball-Bundesliga Süd

Mit Spannung und einer echten Überraschung wartete am Wochenende das Hauptrundenfinale der Motoball-Bundesliga Süd auf. Dabei sicherte sich der MSC Ubstadt-Weiher durch einen Sieg im direkten Duell beim MSC Comet Durmersheim den zweiten Platz im Playoff-Ranking. Komplett durcheinandergewirbelt wurden dagegen die Ränge für die Platzierungsrunde.

Von Wesley Baankreis

Besonders im Fokus stand das direkte Duell um Platz zwei zwischen Durmersheim und Ubstadt-Weiher. Nachdem sich beide Teams vor genau einer Woche an gleicher Stelle schon einmal im Pokal gegenübergestanden hatten und Ubstadt-Weiher die Partie mit 6:3 für sich entschieden hatte, war das Spitzenspiel eine Woche später erneut umkämpft und intensiv. Am Ende siegte Ubstadt-Weiher knapp mit 4:2 (2:2) und verteidigte so Rang zwei. Den besseren Start erwischten die Gäste mit dem 0:1 (9.) durch Marco Weis. Allerdings hielt die Führung gerade einmal knapp 30 Sekunden, da die Hausherren im direkten Gegenzug durch Kevin Tritsch (10.) ausglichen. Entsprechend ausgeglichen ging es auch in der Folge zu, obwohl Luca Böser (27.) die Ubstädter zwischenzeitlich wieder in Führung brachte. Dass der erneute Ausgleich durch Patrick Licht (36.) dieses Mal länger auf sich warten ließ, lag auch an der mangelnden Chancenverwertung des MSC Comet trotz phasenweiser doppelter Überzahl.
Ähnlich verlief auch die zweite Hälfte, in der sich beide Teams weiter nichts schenkten. Effektiv agierten dabei dieses Mal einzig die Gäste, die erneut durch das Duo Weis (60.) und Böser (71.) die Entscheidung im Spiel und im Kampf um Platz zwei besorgten.
Bereits ein Unentschieden hätte dem MSC Philippsburg für Platz fünf und damit für die beste Position in der Platzierungsrunde gereicht. Doch am Ende gab es bei der MBV Budel überhaupt nichts zu holen. Stattdessen waren die Niederländer nach dem 7:3 (4:1)-Heimsieg der große Gewinner des Wochenendes. Denn mit dem Sieg schaffte die MBV den Sprung vom letzten Platz vorbei an Malsch und Philippsburg auf Rang fünf. Dafür nutzten die Budeler ihren Heimvorteil. Bereits nach neun Minuten führten die Hausherren 2:0. Erst nach dem zwischenzeitlichen 3:0 nutzte der MSC eine Überzahlsituation, um durch Jannik Kerkien (36.) den Anschlusstreffer zu erzielen. Allerdings brachte das die Niederländer kaum aus dem Rhythmus. Bis zum 5:1 wuchs der Vorsprung weiter, ehe Andre Nöckel (57./58.) in der besten Phase des MSC mit einem Doppelschlag auf 5:3 verkürzte. Allerdings kam die folgende Viertelpause für die Gäste dann zur Unzeit, da im Schlussabschnitt wieder Budel effizienter war und mit zwei weiteren Treffern für die Entscheidung sorgte.
Einen Tag zuvor, am Freitagabend, hatte bereits der MSC Malsch seine Saison beendet. Im Nachholspiel bei Primus MSC Puma Kuppenheim gab es eine etwas zu deutliche 0:17 (0:8)-Niederlage, die auch da schon maximal Platz sechs für Malsch in der Tabelle bedeutete. Vor 150 Zuschauern hatten die Gäste erwartungsgemäß Probleme mit dem Asphaltboden, während der MSC Puma trotz der Ausfälle von Max Schmitt (verhindert) und Jannis Schmitt (weiter verletzt) seiner Favoritenrolle schnell gerecht wurde. So war die Vorentscheidung bereits nach dem ersten Viertel und der 5:0-Führung der Gastgeber gefallen. Zwar verhinderte die Malscher Defensive im zweiten Viertel mehr als drei weitere Gegentore. Unterm Strich war die Partie dennoch eine klare Angelegenheit. Bester Puma-Schütze war Timm Anselm mit fünf Treffern, gefolgt von Dominik Mückenhausen, Julian Bitterwolf und Elias Rhaoutte mit jeweils vier Toren.
Am Sonntagnachmittag mussten die Kuppenheimer dann direkt wieder ran. Zum Heimausklang gab es einen 6:1 (4:1)-Erfolg gegen den MSC Taifun Mörsch. Für beide Teams ging es dabei um nichts mehr. Dennoch zeigten die Mörscher, wie bereits vor Wochenfrist im Pokal, dass sie den Primus durchaus ärgern können. Im ersten Viertel traf nur Timm Anselm (12.) per Freistoß für den MSC Puma, bevor er im zweiten Viertel ebenfalls das 2:0 (21.) erzielte. Mit dem Anschlusstreffer von Marcel Batrenik (24.) kam jedoch wieder mehr Spannung auf, mit Chancen auf beiden Seiten, zumal die Partie intensiver wurde und zahlreiche Zeitstrafen auf beiden Seiten verteilt wurden. Dazwischen bauten Max Schmitt (34.) sowie erneut Anselm (58.) den Vorsprung zum Ende des dritten Viertels auf 4:1 aus. Auf der anderen Seite scheiterte Mörsch mehrfach am gut aufgelegten Puma-Keeper Sloma. Im Schlussviertel setzte Julian Bitterwolf (72.) dann den 5:1-Schlusspunkt, was für die Gäste aus Mörsch vor rund 450 Zuschauern einmal mehr eine gute Vorstellung gegen den klaren Favoriten bedeutete.