KSC: Stimmen nach dem Spiel und zum Umbruch

KSC Gordon meffert HofferKarlsruhe (mia). Sieben KSC-Spieler wurden am letzten Spieltag des Karlsruher SC verabschiedet. Teils mit weinenden Augen, weil auch nicht ganz freiwillig verließen  gleich mehrere Stammkräfte den Zweitligisten.

Ein letztes Mal stellten sie sich den Fragen der Journalisten zum Spiel, zu den Abgängen und zur Saison.

Enrico Valentini: „Zehnerposition war bisschen ungewohnt aber fürs erste Mal ganz in Ordnung. Habe es früher schonmal gespielt. Wenn ich sehe, dass mit Manu Gulde, Sascha Traut und Daniel Gordon um nur ein paar zu nennen meine besten Freunde gehen, ist das schon schwer und tut ein bisschen weh. Sie werden mir fehlen. Stand jetzt bin ich Spieler des KSC und bleibe Spieler des KSC, aber in die Zukunft kann ich auch nicht schauen. Ich habe viel gelernt unter Markus Kauczinski.“

Ylli Sallahi, KSC-Torschütze: „Es war für mich schön. Wir wollten natürlich gewinnen. Aber es war ja nicht mein Spiel, sondern von gewissen anderen. In sofern ist Wehmut da, dass sie gehen, aber nächste Saison geht es weiter. Es ist nicht schön, dass so viele gehen. Erst einmal geht es in den Urlaub dann zur Nationalmannschaft. Ich habe an meinen Schwächen gearbeitete, hatte meine Probleme hier aber am Ende ist etwas daraus geworden.“

Rene Vollath: „Von den Chancen, die da waren war es ausgeglichen. Wir hatten mehr Spielanteile und waren spielerisch stärker. So ist Fußball (Zum Umbruch im Team). Der Verein hat sich so entschieden beziehungsweise das kam zustande, dass ein Umbruch ist. Mal sehen was nächste Saison zusammen kommt, ich bin aber sicher dass wir wieder eine gute Truppe hinbekommen.“

Daniel Gordon (Wechselt vom KSC nach Sandhausen): „Jetzt wo es vorbei ist muss ich mit den Tränen kämpfen. Wir haben sehr erfolgreich gearbeitet, es ist schade, dass es vorbei ist. Ich hatte das Gefühl, dass es Zeit für einen Umbruch ist. Ich wollte eine neue Herausforderung suchen. Ich werde nicht weit weg sein und komme immer wieder mal in den Wildpark. Sandhausen hat sich sehr um mich bemüht und mir klar gemacht, wie sie mit mir planen. Ich habe mich sehr gut gefühlt. Am Ende waren es mehrere Faktoren, die so eine Entscheidung beeinflussen. Ich habe es mir nicht leicht gemacht.“

Markus Kauczinski: „Sportlich hätte ich gerne gewonnen, wir haben Chancen gehabt., haben dann aber um das Gegentor gebettelt. Das Unentschieden geht in Ordnung. Wir sind siebter, damit können wir zufrieden sein. Vielen Dank für die gesamte Zeit. Es war ein schöner Abschied.“