ASV Durlach gelingt der sechste Sieg in Folge
Foto: Samuel Degen
Durlach (asv). Nach sechs Landesliga-Spieltagen steht der ASV Durlach mit der Maximalausbeute von 18 Punkten an der Tabellenspitze und hat damit schon drei Punkte mehr auf dem Konto als vergangene Saison nach den 16 Spielen vor der Winterpause. Am Sonntag beim FC Olympia Kirrlach mussten die Durlacher aber Schwerstarbeit verrichten, um letztlich mit 1:0 (0:0) die Oberhand zu behalten. Die Gastgeber versuchten zunächst mit langen Bällen in die Tiefe und mit weiten Einwürfen und Eckbällen zum Erfolg zu kommen, doch die ASV-Abwehr stand sicher. Die Durlacher ihrerseits hatten mehrere Torannäherungen, die zwingend zum Erfolg hätten führen müssen. Bei der besten Chance kurz vor dem Halbzeitpfiff scheiterte Julian Fortomaris am hervorragend reagierenden Kirrlacher Torhüter Martin Bühler.
Nach der Pause gelang dem ASV das Führungstor. Eine Kombination über Slaven Jurisa und Raúl Amaro brachte den Ball auf halblinker Position zu Richard Danilov, dessen Querpass Valentino Vujinovic ins leere Tor schieben konnte (59.). Die daraus folgende Beruhigung des ASV-Spiels dauerte nur knapp zehn Minuten, denn dann war der ASV nur noch zu zehnt. Richard Danilov hatte im Kampf um den Ball seinen mit dem Kopf relativ tief agierenden Gegenspieler Luis Machauer nicht sehen können und mit dem Fuß getroffen, so dass der Kirrlacher Abwehrspieler darufhin verletzt ausgewechselt werden musste. Schiedsrichter Jonas Zeitler (Assamstadt) zeigte für die unglückliche Aktion glatt Rot. Trainer Hicham Ouaki wechselte umgehend Jan Trampus und Dominik Haramustek für die Defensive ein.
Das kompakte Abwehrverhalten brachte letztlich den Erfolg. Brenzlig wurde es allerdings in der Schlussphase, als Bruno Grässner Herranz einen 20-Meter-Schuss von David Veith an die Latte lenken musste. In der 81. Minute sah Kirrlachs Luca Nagelbach eine sehr dunkelgelbe Karte, als er in Torwart Bruno Grässner Herranz hineingerannt war.
Spannend blieb die Partie bis zum Schlusspfiff nach langen acht Minuten Nachspielzeit, doch dann hatte der ASV – nach 30-minütiger Unterzahl – sein Tor endgültig saubergehalten und die drei Punkte sicher. Weiter geht es am Mittwoch 19.30 Uhr gegen Huchenfeld und am Samstag um 16 Uhr gegen den VfB Bretten.
