KSC-Stürmer Ben Farhat für DFB U21 nominiert
Frankfurt (dfb). Beim Karlsruher SC steht er in der Zweiten Liga auf dem Rasen, nun wird KSC-Profi Louey Ben Farhat auch bei der deutschen U21-Nationalelf spielen.
Die deutsche U 21-Nationalmannschaft startet mit zwei Auswärtspartien in ihre 16-tägige Länderspielphase: Am Samstag, 26. September (ab 18 Uhr, live auf ProSieben MAXX und Joyn), spielt sie in Riga gegen Lettland, anschließend steht die Reise nach Malta an, wo die Auswahl von Antonio Di Salvo am Mittwoch, 30. September (ab 18 Uhr, live auf ProSieben MAXX und Joyn), in Attard gegen die Gastgeber antritt.
Am Dienstag, 6. Oktober (ab 18 Uhr, live auf ProSieben MAXX und Joyn), findet das letzte Spiel der Qualifikation für die Europameisterschaft 2027 in Serbien und Albanien statt. Dann trifft das DFB-Team in der Bielefelder SchücoArena im abschließenden Gruppenspiel auf Georgien. U 21-Cheftrainer Di Salvo hat für die letzten drei Qualifikationsspiele nun seinen Kader nominiert. Zum ersten Mal sind die Länderspielabstellungen im September und Oktober zusammengelegt worden.
„Ich freue mich, endlich wieder mit der Mannschaft arbeiten zu können, zuletzt haben wir uns im U 21-Kreis im März gesehen“, sagt Di Salvo. „Erstmals haben wir eine so lange Länderspielphase außerhalb eines Turniers. Diese Chance wollen wir mit intensivem Training, erfolgreichen Spielen, abwechslungsreichem Teambuilding und viel Freude am Fußball für uns nutzen. Unser Ziel ist klar: Mit drei Siegen die EM-Qualifikation als Gruppenerster fix machen.“
Neben etablierten Kräften beruft der Cheftrainer sieben Neulinge und reagiert damit auch auf die Nominierung bei der A-Nationalmannschaft. Di Salvo erklärt: „Beim aktuellen Kader hatten einige Faktoren Einfluss auf die Zusammenstellung. Neben Verletzungen hat auch der vergrößerte Kader der A-Nationalmannschaft eine Rolle gespielt. Ich freue mich für alle aktuellen und ehemaligen U 21-Spieler, dass sie die Chance erhalten, sich beim neuen Bundestrainer zu zeigen.“
Das eröffnet wiederum weiteren Talenten die Möglichkeit, für die U 21 nominiert zu werden. Mit Frank Feller, Noahkai Banks, Laurin Ulrich, Francis Onyeka, Wael Mohya, Paris Brunner und Louey Ben Farhat hat der Cheftrainer sieben Debütanten in den Kader berufen. Er sagt: „Ich bin gespannt darauf, die neuen Spieler im Umfeld der U 21 kennenzulernen und zu sehen, wie sie sich in unseren Qualifikationsspielen präsentieren.“ Mit Louey Ben Farhat und Noahkai Banks sind zudem zwei Spieler dabei, „die sich für die deutsche Nationalmannschaft entschieden haben“, so Di Salvo. „Wir sind schon länger im Austausch und haben uns um die Spieler bemüht. Ich freue mich sehr darüber, dass wir beiden eine Perspektive beim DFB aufzeigen konnten, die sie angenommen haben.“
Nicht zurückgreifen kann der DFB-Trainer dagegen auf die verletzten oder sich im Aufbautraining befindenden Dennis Seimen (VfB Stuttgart), Nnamdi Collins (Eintracht Frankfurt), Assan Quedraogo (RB Leipzig), Anton Kade (FC Augsburg), Ilyas Ansah (Hull City) und Nelson Weiper (SK Sturm Graz).
Die deutsche U 21-Nationalmannschaft ist mit 18 Punkten aus sieben Spielen derzeit Tabellenführer in der EM-Qualifikationsgruppe F. Zweiter ist Griechenland mit ebenfalls sechs Siegen aus sieben Partien, das deutsche Team entschied den direkten Vergleich aber für sich. Nordirland belegt mit aktuell zehn Punkten Rang drei in der Gruppe, gefolgt von Georgien (neun), dem Gegner in Bielefeld. Für die Endrunde in Serbien und Albanien qualifizieren sich die neun Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite. Die acht verbleibenden Gruppenzweiten bestreiten Playoffs, um die letzten vier Endrundenteilnehmer zu ermitteln.
