KSC bleibt ungeschlagen – 1:1 gegen Heidenheim

Karlsruhe (mia). Der dritte Sieg in Folge war das Ziel des Karlsruher SC am vierten Spieltag der Zweiten Fußballbundesliga zuhause gegen den 1. FC Heidenheim. Der KSC war mit der gleichen Startelf wie gegen Düsseldorf ins Rennen gegangen und kassierte bereits wie im letzten Aufeinandertreffen im Wildpark ein frühes Gegentor. Im zweiten Durchgang vor 15541 Zuschauern spielte nur noch der KSC, der durch einen Elfmeter ausgleichen konnte.

Obwohl der KSC nicht schlecht gestartet war, zappelte der Ball bereits nach sechs Minuten im Tor von KSC-Keeper Dirk Orlishausen.  In einem schnellen Konter nahm Adriano Grimaldi den Ball durch die KSC-Abwehr bis vors Karlsruher Tor. Manuel Gulde hatte es verpasst, den Heidenheimer zu stoppen. So kam er frei zum Schuss und netzte zum 0:1 ein.

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Noch zu ungenau

Nur kurz darauf hatte Ilian Micanski seine Möglichkeit, schoss aber am Pfosten des gegnerischen Tores vorbei.  Beide Teams drängten. Die Gäste aber standen gut und der KSC leistete sich noch zu viele Ungenauigkeiten nach vorne.

Die 18. Spielminute brachte erst die beste Chance für den KSC bis dahin. Nach Flanke von Manuel Torres, konnte Keeper Jan Zimmermann, wehrte den Schuss von Micanski ab, den Nachschuss direkt vor dem gegnerischen Kasten konnte kein KSC-Akteur nutzen.

Heidenheim ließ den KSC nicht sein Spiel durchziehen. Die Gäste standen weiter gut und profitierten von den Fehlpässen der Karlsruher. Kurz darauf kam die nächste Chance für die Gäste. Völlig frei kam Schnatterer zum Schuss, den Dominic Peitz gerade noch blocken konnte. Bei der anschließenden Ecke kam Kevin Kraus höher als die Karlsruher. Der KSC-Keeper parierte gut.

Nun war es der KSC, der Druck ausübte, aber noch zu ungenau war und durch die starke Defensive selten gefährlich wurde. Micanski hatte in der 35./41./43. Möglichkeiten, der Gäste-Keeper aber war schneller am Ball oder der Schiss ging am Tor vorbei. Weiter drängte zwar der KSC, agierte aber im Strafraum noch zu harmlos, so ging es mit dem 0:1-Rückstand in die Pause.

Elfer bringt den Ausgleich

Sofort nach dem Seitenwechsel gelang es dem KSC durch einen Foulelfmeter, den Reinhold Yabo (47.) verwandelte, auszugleichen. Zuvor hatte Krebs auf Torres geflankt, der im Strafraum von Keeper Zimmermann gefoult worden war. Der KSC hatte nun zu seiner Stärke zurückgefunden, hatte das Spiel in der Hand.

Nach einer schönen Kombination hatte Torres (60.) den Ex-KSCler Michael Vitzthum ausgespielt und flankte zu Micanski in den Strafraum, der mit einem Fallrückzieher den Ball aufs Tor hämmerte, der nur knapp darüber flog. Der KSC ließ nichts anbrennen. Wenige Minuten später hatte Hiroki Yamada sein erstes Tor für die Badener auf dem Fuß. Nach Pass von Micanski verhinderte ein Heidenheimer, dass es gefährlich wurde.

So sehr sich der KSC, der seit der 77. Minute mit Rouwen Hennings, statt Micanski stürmte, das zweite Tor für die Karlsruher wollte nicht fallen. So scheiterte auch Gulde nach Ecke von Alibaz am Keeper (90.).  Allerdings wehrte man die Angriffe der Gäste, die die letzten fünf Minuten ihre Drangphase hatten, ordentlich ab. So bleibt der KSC zwar weiter ungeschlagen zuhause, konnte aber auch noch nicht siegen.

KSC: Orlishausen – Traut (90. Valentini), Gulde, Mauersberger, Kempe – Peitz – Torres, Yabo (87. Alibaz), Krebs, Yamada – Micanski (77. Hennings)