PSK tut sich lange schwer, holt dann aber die nächsten Punkte

Karlsruhe (ps). Lange schwer tat sich die erste Mannschaft des PSK am Sonntagabend auswärts beim TV Malsch 2. Wie in der Vergangenheit konnte man bei diesem Gegner nicht glänzen, erfüllte die Pflichtaufgabe letztlich aber trotzdem. Durch einen 24:29 (7:13)- Sieg konnten die nächsten Punkte auf der Habenseite verbucht werden.

Obwohl es mehr als fünfeinhalb Minuten dauerte, ehe Dankowski mit seinem Treffer den Torreigen der Partie eröffnete, war der PSK in der Anfangsphase spielbestimmend und dominant. In der Defensive wurde Beton angerührt, sodass der TVM zu keinen klaren Torchancen kam und des Öfteren den Ball verlor. Unglücklicherweise konnte der PSK aus dieser passablen Defensivleistung kein Kapital schlagen: Erste und zweite Welle waren geprägt von Ballverlusten und Abschlussschwächen. Erst als man sich hierbei etwas fing und zielstrebiger nach vorne eilte, wurde der Abstand deutlicher (1:4). Nach einer Auszeit kamen nun aber auch die Gastgeber besser in die Partie und nutzten Abstimmungsschwierigkeiten der PSK-Defensive aus. Bis zur Pause konnten sich die Gelb-Blauen dennoch weiter absetzen, da zum einen Torhüter Stoll wichtige Bälle entschärfen konnte und zum anderen die Torchancen nun sicherer verwertet wurden.

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Nach dem Seitenwechsel wollte man früh für eine Vorentscheidung sorgen und noch effektiver, noch konzentrierter agieren. Davon sahen die Zuschauer nach Wiederanpfiff aber nicht viel. Über die Spielstände 12:17, 14:18 und 18:20 arbeitete sich der TV Malsch sukzessive heran und drängte dem PSK sein Spiel auf. Bei den langen Angriffen der Hausherren fehlte doch oftmals die Konzentration, bis zum Abschluss oder Zeitspiel voll da zu sein. Und auch im Angriff lief außer Einzelaktionen nicht viel zusammen. Jenen war es letztlich auch geschuldet, dass der PSK nach einigen wilden und nervenaufreibenden Minuten letztlich doch die Oberhand behalten und mit fünf Toren Differenz gewinnen konnte.

Erneut hat sich das Team – dieses Mal in der zweiten Hälfte – das Leben selbst schwer gemacht und einen fest eingeplanten Auswärtssieg bis zum Ende offen gehalten. Um in Zukunft die eigenen Nerven (und auch die der Fans) zu schonen, sollte mehr Konzentration und Konsequenz an den Tag gelegt werden. Möglichkeit dazu besteht kommenden Sonntag um 17:00 Uhr, wenn man mit der TS Durlach 3 den nächsten unangenehmen Gegner in der Rüppurrer Eichelgartenhalle empfängt.

Es spielten: Stoll, Oertel (beide Tor), Herrmann (5/1), Dankowski (4), Kungl (4), Reither (4/1), Herr (3), Bernhard (3), Poggel (2), Hertel (2) und Kiefer (2).