KSC ist geschlagen – Gegentor in der 95. Minute

KSC Training 10 2 004Karlsruhe /München (mia). Aller guten Dinge sind drei, dachte der Karlsruher SC, als er bei 1860 München antrat. Der KSC hatte in Durchgang eins der guten Partie die besseren Chancen der Löwen sehen müssen, ging nach Wiederanpfiff früh in Führung, musste aber den Ausgleich  und in der 95. das Gegentor zum 1:2 hinnehmen.

Einzige Veränderungen zum Bochum-Spiel: Jonas Meffert und Enrico Valentini standen von Beginn an für den KSC auf dem Platz. Die Münchner waren besser im Spiel und fanden nach acht Minuten ihren Weg, gefährlich zu werden. Brasilianer Amilton nahm den Ball schnell vors KSC-Tor, seine Flanke in den Strafraum traf Aycicek, der aber weggerutscht war. Nur eine Minute später war es Uduokhai , der nur den Pfosten traf, nachdem Vollath der Ball durch die Finger geglitten war.

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Der KSC kam bald durch eine Ecke vors Tor, konnte aber die Abwehr der Gastgeber nicht überwinden. Der KSC stand aber weiter unter Druck, München hatte das Spiel in der Hand. Die Partie war ein wenig langsamer geworden, München drängte nicht mehr zu sehr. Dann aber war es erneut Amilton (28.), der den Badenern davon lief und gefährlich in den Strafraum flankte, Figueras aber konnte klären.

Die Karlsruher waren nun besser im Spiel, konnten aber noch nicht gefährlich werden. Im schnellen Konter kam der KSC dann auch zu seiner Chance, aber bei seiner ersten richtigen Chance den Ball nicht über die Linie bekam. Die Partie war gut, aber die Chancen ließen nach. So kamen die Löwen nach einem Freistoß zu ihrer nächsten Chance, der KSC konnte in höchster Not noch klären.

Tor durch Figueras

Torlos ging es in die Pause. Die besseren Chancen hatten die Münchner, während Karlsruhe nicht wirklich gefährlich wurde.  Im letzten Drittel hatten die Karlsruher Probleme. Aus der Kabine kam der KSC unverändert.

Nach der Pause dauerte es keine drei Minuten bis der KSC führte. Die Ecke flog genau zu Valentini, der noch an Ba scheiterte, den geklärten Ball nutzte Figueras und schoss das 0:1. Im Anschluss verteidigte der KSC, während München nun offensiver auf den Ausgleich drängte.

Der Ausgleich folgte in der 58. Minute eine Ecke für München, der gerade erst eingewechselte Ivica Olic köpfte ein, Yamada wollte den Ball zwar noch klären, stand dabei aber hinter der Linie: 1:1.

Der KSC rannte nun an. Stoppelkamp verletzte sich kurz vor Ende bei seinem Foul schwerer und musste ausgewechselt werden. Zu seinem Debüt kam Benedikt Gimber ins Spiel. In der fünfminütigen Nachspielzeit flog Grischa Prömel mit der Ampelkarte vom Feld.

Im Heimspiel gegen Union, kommenden Sonntag wird dem KSC Yamada mit der fünften gelben Karte und Prömel mit Gelb-rot fehlen. Zu zehnt kassierten die Karlsruher in der 95. das 1:2 durch Bülow.

KSC: Vollath – Mavrias, Kinsombi, Figueras, Valentini – Prömel, Meffert – Yamada, Stoppelkamp (90. Gimber) – Hoffer (83. Reese), Diamantakos (76. Zawada).