KSC auf dem Relegationsplatz – Gelb-Rot und zwei Gegentore

Karlsruhe (mia). KSC-Coach Mirko Slomka hatte gegen Union Berlin im Tor des Karlsruher SC eine Änderung vorgenommen. Dirk Orlishausen stand wie von abseits-ka berichtet für Rene Vollath im Kasten der Badener. Der KSC musste vor 13.531 offiziellen Zuschauern aber eine 1:2-Niederlage hinnehmen.

Besser gestartet war Union und hatte nach sechs Minuten die Nase vorne. Kinsombi foulte Polter, es gab berechtigt den Strafstoß, den Simon Hedlund zum 0:1 verwandelte. Kinsombi und Figueras erhielten die gelbe Karte, der Spanier ist gesperrt kommende Woche.

Booking.com

Kurz darauf kam Mugosa (8.) zur Chance für den KSC. Nach Ecke traf er das Lattenkreuz des Berliner Tores. Besser im Spiel war aber weiter Union, der KSC wurde nicht gefährlich. Hoffer (24.) hatte die Möglichkeit in den Strafraum zu passen, dort liefen aber Mugosa und Valentini vorbei.

0:2-Rückstand

Die Karlsruher versuchten es, waren aber nach vorne zu ungenau, der letzte Pass fehlte. So scheiterten Hoffer und Valentini (24.) ebenso wie Valentini und Stoppelkamp fünf Minuten später. Der war es auch der in der 35. den Gäste-Schlussmann zum Eingreifen zwang, als er seinen Freistoß direkt aufs Tor brachte. Busk parierte aber gut.

Auf der Gegenseite war Berlin zielstrebiger. Simon Hedlund lief Figueras davon, passte in den Strafraum wo Polter bereit stand, Kinsombi wollte klären, aber schob den ball ins eigene Tor zum 2:0 für Union.

Kurz vor der Pause hatte der KSC noch die Chance den Anschlusstreffer zu erzielen, aber Hoffers Schuss wurde vom Gästekeeper zur Ecke geklärt. Mit dem 0:2 Rückstand für den KSC ging es in die Kabine. Die Karlsruher hatten sich bemüht und kämpften, kamen aber gegen die Berliner nicht zurecht, zudem fehlte der letzte Pass.

Auch noch zu Beginn der Halbzeit hatte der KSC-Coach noch einen Groll gegen den Schiedsrichter aufgrund der Elfmeter-Entscheidung.

Stoppelkamp trifft zum Anschluss

Seine Jungs rannten nun noch offensiver an und Stoppelkamp kam nach sieben Minuten zu seiner Chance, er versuchte es direkt und scheiterte aber am Aluminium. KSC-Kapitän Orlishausen war es im Gegenzug zu verdanken, dass man nicht 3:0 zurücklag. Er parierte den Freistoß von Kreilach gut.

Wenig später hatte man Glück, dass es keinen zweiten Elfer gab, als Figueras Skrzybski zu Fall brachte, Im Gegenzug war Mugosa (68.) gleich zwei Mal am Zug, verfehlte das Gäste-Tor aber.

Die Chance für den KSC folgte durch erneuten Strafstoß, Leistner foulte Mugosa, Stoppelkamp (78.) trat an und verwandelte zum 1:2. Das nächste Gegentor hätte durch Redondo (79.) fallen können, er schoss aber knapp am Tor vorbei.

Kom sorgte für die Chance des KSC als er zum Kopfball kam, aber über das Tor köpfte. Er flog in der Nachspielzeit mit gelb-rot vom Platz.

Ergänzt: Nach dem Ausgleich im Spiel Pauli Bielefeld steht der KSC über dem Relegationsplatz

KSC: Orlishausen – Bader, Kinsombi, Figueras, Kempe – Kom, Meffert (84. Reese) – Valentini, (39. Marvin Mehlem) Stoppelkamp – Hoffer (46. Diamantakos), Mugosa.