KSC: Reese schließt Verbleib in Karlsruhe nicht aus

Karlsruhe (mia). Beim Karlsruher SC gibt es aktuell viel Arbeit an allen Fronten. Das KSC-Präsidium versucht die Lizenz für die Dritte Liga zu erhalten, bei der es  nachzuarbeiten gilt, Coach Marc-Patrick Meister und Sportdirektor Oliver Kreuzer kümmern sich um die Kaderplanung und auf dem Platz versucht man irgendwie eine Truppe aufzustellen, die sich anständig aus dem Profifußball verabschiedet. So zumindest die Hoffnung von KSC-Sportdirektor Kreuzer.

Denn der Abstieg aus Liga Zwei bedeute, dass man nicht mehr der DFL angehöre. „Du bist jetzt wieder dem DFB angehörig und der DFB ist eigentlich zuständig für den Amateur-Fußball. Du gehörst einfach nicht mehr dazu zur Creme de la Creme. Das ist schon bitter für den KSC“, erklärte der KSC-Sportdirektor.

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Dennoch scheint es für den ein oder anderen Spieler kein Problem zu sein, in die Dritte Liga mit zu gehen. Neben Jimmy Hoffer und Gaetan Krebs, mit denen man bereits verhandelt, aber noch zu keiner Einigung gekommen ist, soll auch Benedikt Gimber beim KSC bleiben, so der Wunsch des Vereins.

Auch der von FC Schalke 04 ausgeliehene Offensivmann Fabian Reese könnte weiter beim KSC bleiben. Sein Berater Marc Lettau erklärte gegenüber abseits-ka.de „Wir sehen uns grundsätzlich eigentlich nicht in Liga drei. Fabian fühlt sich beim KSC aber sehr wohl und genießt seitens des neuen Trainers Marc-Patrick Meister volles Vertrauen. Daher möchten wir einen Verbleib nicht ausschließen und müssen die zeitnah stattfindenden Gespräche mit Schalke und dem KSC abwarten.“

Indes bereitet KSC-Coach Meister sein Team auf die drei letzten Partien in der Zweiten Liga vor. Dennis Kempe, der mit einem schweren Krampf gegen Kaiserslautern abbrechen musste, wird heute eingehender untersucht. Meister gehe aber davon aus, dass er bald wieder spielen könne.

Ob René Vollath ebenfalls noch einmal spielen könne, um sich bei anderen Vereinen zu empfehlen, ist offen. Da der KSC-Schlussmann am Ende der Saison verkauft werden soll, bietet es sich an, ihm Einsatzzeiten zu geben, damit er sich präsentieren könne. Oberste Priorität habe dies aber beim KSC derzeit nicht. Dennoch muss der KSC für die Lizenz auch Transfererlöse nachweisen können.

Ylli Sallahi und Florian Kamberi sind weiter aussortiert, die übrigen Profis, die in der kommenden Saison nicht mehr für den KSC auflaufen werden, könnten im Abschlusstraining dann wie in der vergangenen Woche, Jordi Figueras und Moritz Stoppelkamp, dann aussortiert werden.