KSC erhält Lizenz für die Dritte Liga – „Kein Selbstläufer“

Karlsruhe (ps/mia). Wie der Karlsruher SC bekannt gibt, hat der KSC die Lizenz für die Dritte Liga erhalten. Die Karlsruher hatten nacharbeiten müssen, um die Lizenz vom DFB zu erhalten.

Der KSC hat vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Lizenz für die kommende Spielzeit 2017/18 in der 3. Liga erhalten.

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Nach der Prüfung der am vergangenen Freitag durch den KSC fristgerecht eingereichten Unterlagen bescheinigte der DFB dem Verein heute den Nachweis der wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Leistungsfähigkeit.

„Das ist eine gute Nachricht für den KSC. Wir haben jetzt die endgültige Bestätigung in Sachen Lizenz und der Erfüllung der damit verbundenen Auflagen“, erklärten KSC-Präsident Ingo Wellenreuther und die beiden Vizepräsidenten Günter Pilarsky und Holger Siegmund-Schultze.

„Der Erhalt der Lizenz war kein Selbstläufer. Es bedurfte einer enormen Kraftanstrengung des Vereins und war außerdem nur durch eine vielfältige Unterstützung möglich, für die wir uns an in dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchten.“

Das Zulassungsverfahren zur 3. Liga durch den DFB ist abgeschlossen, das Teilnehmerfeld für die Saison 2017/2018 steht offiziell fest. Mit Ausnahme des TSV 1860 München haben alle sportlich qualifizierten Klubs, die sich für die 3. Liga beworben hatten, die Zulassung erhalten. Die Münchner hatten nach der verlorenen Relegation und dem damit feststehenden Abstieg aus der 2. Bundesliga die Frist zur Nachreichung weiterer nötiger Zulassungsunterlagen verstreichen lassen und werden daher nicht in der 3. Liga an den Start gehen.

Paderborn rückt für 1860 nach

Den freien Platz nimmt der SC Paderborn ein. Paderborn hatte in der Abschlusstabelle 2016/2017 den 18. Platz in der 3. Liga belegt und rückt nun statutengemäß als bestplatzierter sportlicher Absteiger nach. Zuletzt war dieser Fall im Jahr 2013 eingetreten, als Kickers Offenbach die Zulassung für die 3. Liga verweigert bekam und der SV Darmstadt 98 dadurch nicht absteigen musste.

Erstmals in der 3. Liga dabei ist der SV Meppen. Bei den anderen Aufsteigern aus der Regionalliga, FC Carl Zeiss Jena und SpVgg Unterhaching, handelt es sich um Rückkehrer. Beide Klubs haben bereits in der 3. Liga gespielt, ebenso wie die Absteiger aus der 2. Bundesliga, Karlsruher SC und FC Würzburger Kickers.

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Ältestes Mitglied der 3. Liga in der Saison 2017/2018 ist der FC Rot-Weiß Erfurt, der als einziger Verein seit Gründung der 3. Liga im Jahr 2008 ununterbrochen in der dritthöchsten deutschen Spielklasse vertreten ist. Komplettiert wird das aus 20 Mannschaften bestehende Teilnehmerfeld durch den 1. FC Magdeburg, FSV Zwickau, VfL Osnabrück, SV Wehen Wiesbaden, Chemnitzer FC, SC Preußen Münster, die SG Sonnenhof Großaspach, den VfR Aalen, die Sportfreunde Lotte, den Halleschen FC, F.C. Hansa Rostock, Fortuna Köln und den SV Werder Bremen II.

Mit dieser Besetzung geht die 3. Liga in ihre zehnte Saison. Der erste Spieltag ist für das Wochenende vom 21. – 23. Juli 2017 vorgesehen. Der offizielle Spielplan der 3. Liga, der sich nach den am 29. Juni erscheinenden Spielplänen der Bundesliga und 2. Bundesliga richtet, wird in der ersten Juli-Woche veröffentlicht.

Das Teilnehmerfeld der 3. Liga in der Saison 2017/18:

Karlsruher SC, FC Carl-Zeiss Jena, SV Meppen, SV Wehen Wiesbaden, FSV Zwickau, SpVgg Unterhaching, Chemnitzer FC, FC Würzburger Kickers, Sportfreunde Lotte, Hallescher FC, SV Werder Bremen II, Preußen Münster, F.C. Hansa Rostock, SC Paderborn 07, 1. FC Magdeburg, SG Sonnenhof Großaspach, VfL Osnabrück, FC Rot-Weiß Erfurt, VfR Aalen, Fortuna Köln