KSC-Coach zu Kapitänsbinde, Erster Elf und Eindrücken

Hopfgarten (mia). Zwei intensive Stunden Torschusstraining hatte KSC-Coach Marc-Patrick Meister seinen Drittligaprofis vom Karlsruher SC am gestrigen Morgen verordnet. Nur Marcel Mehlem und Alexander Siebeck fehlten angeschlagen.

Meister zeigte sich recht zufrieden mit den Einheiten. Aber: „Die Wahrheit ist übermorgen im ersten Spiel“, sagt der KSC-Cheftrainer. Seine Mannschaft freue sich auf das erste Spiel im Trainingslager.

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„Das wird das erste Spiel sein, wo ich nicht gleich zur Hälfte wieder alles umtausche, sondern ein paar Minuten länger gebe. Das wissen sie und entsprechend machen sie es richtig gut – nicht an die Decke, aber sie machen es gut.“

In Sachen erster Elf sei er bereits  weiter. Die Viererkette – Bader, Pisot, Gordon und Föhrenbach stehe weitestgehend. Im Sturm dagegen wisse er es noch nicht fix.

Anton Fink, Dominik Stroh-Engel und Oskar Zawada stehen zur Verfügung. Dass Fink und Stroh-Engel die Toptorschützen der Liga waren, zähle nicht vordergründig. „Wir geben zunächst alle nichts auf die Quoten, sondern schauen auf die aktuellen Eindrücke. Ich habe das Gefühl, dass Oskar total engagiert ist, genau wie Toni und Dominik auch. Insofern halten sie sich alle drei die Chancen offen. Da bin ich am unentschlossensten im Vergleich zur Viererkette“, die relativ sicher sei.

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Auch die Nummer eins im Tor sei besetzt. „Die Torwartfrage ist nicht mehr offen“, sagt Meister. Ob nun Dirk Orlishausen oder Benjamin Uphoff im Tor steht, wollte er aber nicht sagen.

Kapitänsfrage entscheidet der Coach

Dass Orlishausen weiter Kapitän bleibe jedoch scheint nicht so. „Dirk wurde nicht mit der  Info am Trainingsauftakt weggeschickt, dass er Kapitän ist. Er kümmert sich um so viele Dinge schon in der Mannschaft und er ist nur einer von mehreren Spielern“, dem der KSC-Coach die Binde anvertrauen würde.

„Den Kapitän lege ich in den Tagen hier fest. Den Mannschaftsrat wählt die Mannschaft.“ Das nehme er sich heraus, da die Kapitänsposition, eine „ganz wichtige Personalie ist“.

Eine andere Personalie soll sich in der kommenden Woche entscheiden. Boubacar Barry wird von einigen Zweitligisten umworben, Der VfL Bochum und der FC Heidenheim werden genannt.

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KSC-Training 6. Juli