KSC: „Wir haben uns in alles reingeschmissen“

KSC Training Marc Lorenz und Nathanial Amamoo

Karlsruhe (mia). KSC-Profi Marc Lorenz war „ein riesiger Stein“ vom Herzen gefallen, als sich der erste Saisonsieg des Karlsruher SC in trockenen Tüchern befand.

„Es war so wichtig, dass wir den Bock umstoßen und den ersten Dreier holen. Ich denke, die Leistung hat von der ersten Sekunde an gestimmt“, freute sich Lorenz.

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Man hätte zwar in Führung gehen müssen, fange sich aber stattdessen das „blöde Gegentor“ ein. „Im Moment wird jeder Bock von uns eiskalt bestraft.“

Aber der KSC habe nicht aufgesteckt. „Wir haben uns in der Halbzeit geschworen, wir drehen das Ding.“ Eine andere Körpersprache legte der KSC an den Tag.

„Jeder hat gemerkt, dass wir gut im Spiel waren und super Fußball gespielt haben, aggressiv und gut in den Zweikämpfen waren“, freut sich der Ex-Wiesbadener Lorenz, der auch weiß, dass Wehen die Chance hatte, den Sack zuzumachen.

 

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„Wir sind mit dem Volleyschuss von Toni wieder gekommen und auch Kai Bülow, wie er das zweite Tor macht und nachher mit zehn Mann haben wir das Ding schön verteidigt“, zählt er auf was den Unterschied machte. „Wir haben uns in alles reingeschmissen. Wenn ich sehe nach der Ecke, wie Dominik sich da rein schmeißt in den Schuss und ihn an den Pfosten lenkt. Es war super.“

Auch KSC-Stürmer Oskar Zawada freute sich: „Die Mannschaft hat richtig gut gekämpft und ich denke, dass es ein richtig gutes Spiel von uns war. Vielleicht war das der Schalter, der umgelegt werden musste. Wir haben uns zusammengefunden, das hat man gesehen. Es hat gezeigt, dass wir den Charakter haben. Jetzt geht der Blick auf Freitag (das Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen).“

Spieler des Tages?

Indes steht Lorenz zur Wahl als Spieler des Tages. Die KSC-Fans können auf DFB.de für den Karlsruher Profi abstimmen. Zu seinen Konkurrenten gehören Stefan Schimmer und Sven Michel. Noch bis Mittwoch 12 Uhr kann unter diesem Link abgestimmt werden.