KSC-Heimsieg war „ein hartes Stück Arbeit“

Karlsruhe (mia). Nach dem 2:0-Sieg des Karlsruher SC herrschte beim KSC  Zufriedenheit über den Erfolg gegen die Würzburger Kickers.

KSC-Coach Alois Schwartz: „Wichtig war, dass wir die Punkte hier behalten. Die Mannschaft hat es gut umgesetzt. Kurzfristig mussten wir auf Anton Fink verzichten, der gekränkelt hat. Wir mussten Muslija einbauen. Wir sind nicht ganz so ins Spiel gekommen, es war ein Abtasten. Schleuse hat es gut gemacht, es war schwer zu verteidigen“, so Schwartz über das erste Tor.

Booking.com

„Die zweite Halbzeit ist genau so dahin geplätschert. Wir hatten genauso wenig Möglichkeiten wie Würzburg. Ich wünsche mir, dass wir ruhiger nach vorne spielen. Es waren zu viele Ballverluste, zu hektisch. Wie das zweite Tor entsteht, spricht für Schleusener, ein langer Befreiungsschlag, Schleuse läuft hinterher und spielt den Torwart aus – er hat seine Leistung gekrönt. Die Mannschaft hat es ordentlich gespielt“, lobt er den weiteren Heimerfolg.

„Die erste Halbzeit war ein bisschen hektisch. Wir haben zu leichte Ballverluste gehabt, die die Gegenspieler auch gut ausgenutzt haben und gut gekontert haben. Die erste Halbzeit war schwer für uns“, erklärte Burak Camoglu, Torvorbereiter zum 1:0.

Das erste Tor habe Schleusener „überragend gemacht“ Der KSC habe nichts mehr durchgelassen und die Führung in die Pause genommen, freut sich Camoglu.

„Für die zweite Halbzeit haben wir gesagt, dass wir uns raffen und keine leichten Ballverluste haben und den Gegner nicht kontern lassen. Das haben wir  45 Minuten lang überragend gemacht. Wir haben verdient gewonnen“, freut er sich.

 

[adrotate banner=“47″]

Teamsport

Der KSC habe es zwei Tage zuvor trainiert, dass man den „Ball nach Ecken und Freistößen wieder schnell reinbringe“. „So kommt der Ball nach der Ecke zu mir und ich bringe ihn ganz schnell rein. Natürlich kommt der auch perfekt an und Schleuse macht es überragend – nimmt ihn mit rechts an und schießt ihn mit links“, lobt er den Torschützen.

Der KSC-Doppeltorschütze wollte das Lob nicht alleine stehen lassen und erklärte: „Natürlich schön, aber im Endeffekt können wir die Unterschrift drunter setzen: drei Punkte wieder im Wildpark behalten.“

Zudem sei es die ganze Mannschaft, die nach vorne und nach hinten gemeinsam arbeite, erklärt Schleusener. „Wir sind elf Mann und die die eingewechselt werden, es ist ein Teamsport.“

Das Ziel seien die drei Punkte gewesen und man habe es sich erarbeitet. „Es war ein hartes Stück Arbeit, ein sehr intensives Spiel, ein Kampfspiel.“ Kompaktstehen und nach vorne die Qualitäten, die man habe nutzen, sei das Ziel gewesen.  Das habe man auch geschafft.

„Dass die Null steht ist Zeichen der Kompaktheit und Stabilität. Da kann man einen positiven Strich drunter ziehen.“