ASV mit Sieg für die Geschichtsbücher

 

Karlsruhe (ps). Der ASV Grünwettersbach hat bei seinem Ausflug nach Washington Geschichte geschrieben und das erste Tischtennis-Bundesligamatch außerhalb Deutschlands für sich entschieden. Vielleicht war es ein Vorteil für den ASV nicht im Hexenkessel am Kristanplatz antreten zu müssen, wo die Postler in dieser Saison viermal mit 3:0 triumphierten, so die Meldung des ASV Grünwettersbach (TTBL: Post SV Mühlhausen – ASV Grünwettersbach 1:3).

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Vor 600 Zuschauern im Gaylord National Resort and Convention Center machten beide Teams beste Werbung für ihren Sport. Zunächst traf Masataka Morizono auf Daniel Habesohn. Bis in den vierten Satz wogte das Spiel hin und her. Als jedoch Masa diesen knapp für sich entscheiden konnte, war er im Entscheidungssatz nicht mehr zu stoppen und holte den wichtigen Auftaktsieg. Im Anschluss musste Ric Walther die Überlegenheit des seit Wochen in der Form seines Lebens spielenden Ovidiu Ionescu anerkennen. Viel mehr als ein Satzgewinn war für Ric diesmal nicht drin.

Nach der Pause schlug die Stunde des Sam Walker. Von Beginn an hellwach und aggressiv agierend, gewann Sam die beiden Auftaktsätze gegen Lubomir Jancarik knapp, um dann im 3. Satz förmlich zu explodieren und sein Team mit 2:1 in Front zu bringen.

Nun war es an Ric Walther den Siegpunkt gegen Daniel Habesohn zu erspielen. Und Ric lieferte. Mit einem starken Auftritt bezwang er den Postler klar mit 3:1 und sicherte somit den Sieg gegen den Tabellenzweiten.

Ein Auftritt der dem ASV-Quartett Mut für die kommenden Spiele geben sollte.

 

Mühsamer Arbeitssieg in Oberfranken

 

Mit Müh und Not konnte der ASV beim Tabellenvorletzten einen Arbeitssieg einfahren und somit Anschluss den an Tabellenführer Neckarsulm wahren (3.Bundesliga: TTC Wohlbach – ASV Grünwettersbach 2 4:6).

Bereits in den Doppeln gelang den Gästen eine Vorentscheidung, da sowohl Zibrat/Spieß als auch Bluhm/Kleinert deutlich die Oberhand behalten konnten.

In den Einzeln stellten die Hausherren mit den beiden Routiniers Richard Vyborny im Spitzenpaarkreuz sowie Yevgenij Christ im hinteren Paarkreuz die überragenden Akteure, die jeweils zu zwei Siegen kamen. Da sich jedoch Jan Zibrat und Florian Bluhm an Grozdan Grozdanov sowie Marlon Spieß und Daniel Kleinert an Marc Seidler schadlos halten konnten, konnte der Vorsprung aus den Doppeln ins Ziel gerettet werden.