Gequos: Letztes Heimspiel des Jahres gegen Iserlohn

Karlsruhe (ps). Zwei Spiele haben die KIT SC GEQUOS noch Zeit, um sich vor der Weihnachtspause von der roten Laterne der ProB zu verabschieden. Der Liga-Neuling geht trotz dieser Ausgangslage ohne Druck in der letzte Heimspiel des Jahres, sagt Headcoach Jaivon Harris. Die Partie gegen den Tabellendritten Iserlohn Kangaroos sei „kein Pflichtsieg“. Dass etwas zu holen ist, weiß er aber auch. Im Hinspiel vor gut einem Monat hielten die Karlsruher über weite Strecken gut mit. Nach frühem Rückstand kämpften sie sich zurück, erst in den letzten zwei Minuten setzte sich Iserlohn entscheidend ab.

„In engen Situationen die richtigen Entscheidungen treffen“, das fordert Harris von seinem Team vor dem Rückspiel. Mehrfach im Saisonverlauf waren die Karlsruher nah dran, brachten Spiele in der wichtigen Schlussphase aber nicht nach Hause. Vor allem seine Routiniers nimmt Harris dafür in die Pflicht: „Die Veteranen müssen noch eine Schippe drauf legen und den jungen Spielern zeigen, wie man Basketball spielt – egal wie es grade steht.“

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Iserlohn reist mit dem Selbstbewusstsein des Tabellendritten in die Fächerstadt. Die Kanagroos sind bislang auswärts das beste Team der Liga. „Sie spielen viel Eins-gegen-Eins-Basketball. Da sind wir als Mannschaft in der Defensive gefordert. Wir müssen sie vom Brett fernhalten und einfache Punkte verhindern“, sagt Harris. Neben Aufbauspieler Sören Fritze sammeln vor allem die Big Men zuverlässig Zähler: Die US-Boys Donte Nicholas und Julian Scott punkten im Schnitt ebenso zweistellig wie Nikita Khartchenkov.

Die GEQUOS wollen vor allem konstanter auftreten, um eine Siegchance zu haben. Zuletzt leisteten sie sich immer wieder Schwächephasen, die ihre starken Gegner zu entscheidenden Runs nutzten. „Wir brauchen ein durchgehend hohes Level. Das ist leichter gesagt als getan, aber nur so haben wir eine Chance“, sagt Harris. Sprungball zum letzten Heimspiel des Jahres ist am Samstag um 19.30 Uhr in Halle 1 des Sportinstituts am KIT.