ASV mit Gastspiel beim Tabellenführer

Karlsruhe (ps). Die Reise zum Tabellenführer führt den ASV weder an Rhein, Saar noch nach Oberschwaben, sondern gen Osten an die Unstrut zum Post SV Mühlhausen. Wie bereits in der letzten Saison legten die Thüringer auch heuer einen Traumstart hin und stellen die Topclubs der Liga momentan in den Schatten. (So. 28.10., 14 Uhr: Post SV Mühlhausen – ASV Grünwettersbach)

Besonders der Österreicher Daniel Habesohn spielt gegenwärtig groß auf. Doch auch seine Mitstreiter präsentierten sich bislang in Topform. Ovidiu Ionescu scheiterte bei der EM erst im Endspiel an Timo Boll, Lubomir Jancarik mutierte vom Ergänzungsspieler zum Leistungsträger und auch Neuzugang Steffen Mengel scheint sein verletzungsbedingtes Tief überwunden zu haben und blüht auf.
So wird die Partie am Kristanplatz für den ASV zu einer mehr als schwierigen Aufgabe, zumal die Stimmung in der Halle immer äußerst euphorisch ist.

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Doch der ASV hat beim Spiel gegen Saarbrücken gezeigt, dass die Formkurve nach oben zeigt. Besonders Ricardo Walther zeigte neben Sathiyan Gnanasekaran eine gute Leistung. Daneben hofft man im Lager des ASV, dass Dang Qiu seine leichte Handverletzung auskuriert hat und auch bei Bojan Tokic der Knoten platzt.
Die Statistik sollte Mut machen, denn zuletzt sah der ASV stets gut gegen die Postler aus. Wichtig dürfte es sein, gleich zu Beginn dagegenzuhalten. Denn kommen die Hausherren erst einmal in Fahrt, sind sie nur schwer zu stoppen. So wird sich Trainer Rade Markovic sicherlich genau überlegen, welcher Formation er das Vertrauen schenkt, um seinen Trainerkollegen Erik Schreyer vielleicht zu überraschen.

Krasser Außenseiter im Derby

Sa. 27.10., 18 Uhr: ASV Grünwettersbach 2 – TTC Wöschbach

Nach zwei Auswärtspartien feiert das junge ASV-Team sein Heimdebüt gegen den Lokalrivalen TTC Wöschbach. Der TTC hat seine Mannschaft gegenüber der letzten Saison radikal umgebaut. Lediglich Dauerbrenner Fu Yong ist vom bisherigen Team übrig geblieben. An seine Seite rückten mit Ilya Shamin, Dmitry Zakharov und dem Ex-ASVler Marlon Spieß drei Neuzugänge, die bisher zu gefallen wussten, denn der TTC ist in dieser Saison noch ungeschlagen und liegt mit 4:2 Punkten auf Position 3.

Dagegen konnte das junge ASV-Quartett bislang noch nicht punkten, zeigte aber bei seinen Auftritten, dass es in Liga 3 durchaus mithalten kann.
So werden auch im Derby Javier Benito, Sebastyen Kovacs, Daniel Kleinert, Siddharta Dias Almeida und Youngster Jeromy Löffler alles versuchen, um die favorisierten Gäste in Verlegenheit zu bringen. Es wäre schön, wenn auch der eine oder andere ASV-Fan den Weg ins Tischtenniszentrum finden würde, um unseren Jungs den Rücken zu stärken.