KSC erwartet in Cottbus eine Schlacht

KSC-Training am 4. Februar Foto: Anderer
KSC-Training 
Foto: Anderer

Karlsruhe (mia). Wenn der Tabellendritte Karlsruher SC auf das Schlusslicht Energie Cottbus trifft, verbieten sich Fragen nach der Favoritenrolle, so KSC-Coach Markus Kauczinski. Denn der Gegner sei stark und werde alles gegen den KSC am Samstagmittag 13 Uhr im Stadion der Freundschaft aufbieten, um sich gegen den Abstieg zu stemmen.

Cottbus hat viele „gute Jungs“ und individuell gute Fähigkeiten, so der KSC-Coach, der den Gastgebern bescheinigt, insbesondere nach vorne gut zu arbeiten. Der KSC müsse alles geben und seine Chancen nutzen.

Allerdings plagen den KSC Verletzungssorgen, wie man sie in Karlsruhe lange nicht hatte, so der Chefübungsleiter. Iljian Micanski (Oberschenkel) fällt definitiv aus, Manuel Torres gelbgesperrt ebenfalls.

Fraglich sei der Einsatz dagegen bei gleich vier Spielern der Blau-Weißen. Dennis Kempe klagt über Wadenprobleme, Manuel Gulde und Gaetan Krebs über Probleme im Oberschenkel und Koen van der Biezen eine Nagelbettentzündung.

Hennings macht den Gegner mürbe

Wer für die Ausfälle als Ersatz in Frage komme, das entscheide sich wie immer im Abschlusstraining, so der KSC-Coach. Im Sturm stehen Dimitrij Nazarov und Rouwen Hennings bereit. Während Hennings den Gegner „mürbe mache“ hatte sich Nazarov durch seine Tore gegen Paderborn empfohlen.

„Wir müssen in erster Linie auf uns gucken. Wenn wir unseren Plan umsetzen, können wir Punkte mitnehmen“, so Hennings. Cottbus werde den „letzten Strohhalm mit allen Mitteln ergreifen wollen“. Es werde ein heißer Kampf, bei dem er natürlich in der Startelf spielen will. Der Konkurrenzkampf sei natürlich groß.

Auch Dennis Mast, der vier Jahre in der Jugend bei Cottbus gespielt hatte, freut sich auf die „besondere Partie“. „Aus Sicht von Cottbus kann es nichts anderes als eine Schlacht geben.“