Wizards: Topspiel mit Diversity-Charakter

Karlsruhe (ps). Nach vier Siegen aus den ersten vier Spielen möchten die Arvato College Wizards ihre Serie am Samstagabend weiter ausbauen. Das Team von Headcoach Kay Blümel trifft vor heimischer Kulisse auf den Tabellenzweiten aus Koblenz. „Wir müssen unsere Leistung aus Kronberg schnell vergessen und vor allem in der Defensive wieder eine gute Leistung zeigen. Es wird auf jeden Fall eine enge Kiste“, so Wizards-Manager Zoran Seatovic. Aber nicht nur der Sport soll am Samstag im Fokus stehen. Die Wizards wollen sich auf für Diversität einsetzen und aufmerksam machen.

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Vorerst aber zum Sport: Die Baskets Koblenz sind gut in die Saison gestartet. Aus den vergangenen vier Spielen holten die Rheinland-Pfälzer drei Siege und stehen auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit bereits 380 erzielten Punkten verfügen die Baskets über eine starke Offensive. Bester Werfer: Der Kroate Marko Sutalo. Er steuert im Schnitt 20 Punkte pro Spiel bei. „Sutalo ist ein gefährlicher Mann, den wir auf jeden Fall in den Griff bekommen müssen. Der ganze Kader ist gefährlich und Koblenz ist auf fast jeder Position doppelt besetzt. Das Ziel der Mannschaft aus Koblenz ist ganz klar der Aufstieg“, so Seatovic.   

Für die Wizards könnte es aktuell nicht besser laufen: Ihre ersten vier Spiele konnte das Team von Headcoach Kay Blümel für sich entscheiden. Am vergangenen Spieltag konnten die Karlsruher aber gerade in der Defensive nicht überzeugen. „Wir haben zwar gewonnen aber trotzdem eine sehr schwache Leistung gezeigt. Gerade in der Abwehr haben wir viel zu schwach verteidigt und waren fast immer einen Schritt zu langsam. Jetzt gilt es das Spiel aus Kronberg zu vergessen und wir müssen wieder an unsere Leistungen aus den vergangenen Spielen anknüpfen. Gerade die Lust am Verteidigen müssen wir gegen Koblenz wiederfinden und hochkonzentriert auftreten. Dann haben wir eine Chance“, so Seatovic.

Diversity steht im Fokus   Die Wizards wollen am Samstag aber nicht nur auf dem Feld, sondern auch abseits des Spiels für Aufmerksamkeit sorgen. Im Fokus steht dabei das Thema Diversität: „Wir sind ein Verein, der nicht nur im Sport, sondern auch im Allgemeinen sehr tolerant und offen ist. Das ist leider gerade in der heutigen Gesellschaft nicht selbstverständlich. Genau darauf wollen wir aufmerksam machen.“, so Seatovic. Vorangetrieben wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Namenssponsor Arvato Financial Solutions aus Baden-Baden. „Auch wir als internationaler Arbeitgeber betrachten Vielfalt als Voraussetzung für Erfolg und Innovation“, ergänzt Marcus Marpe, Head of Talent Acquisition Management. „Wir möchten deshalb an diesem Spieltag gemeinsam für Offenheit und Toleranz eintreten und in naher Zukunft Inklusions-Projekte am KIT unterstützen“ so Marpe abschließend.