Wieder kein Erfolgserlebnis – LIONS scheitern auch an Jena

PSK Lions
Foto: TMC-Fotografie

Karlsruhe (psk). In der letzten Partie vor einer dreiwöchigen Punktspielpause gelang es den PS Karlsruhe LIONS am 8. Februar wie in den vorangegangenen Duellen nicht, ihre durchaus vorhandenen Siegchancen in positive Ergebnisse umzusetzen. Der Endstand am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in der Karlsruher Europahalle lautete 82:89 zugunsten der Gäste von Science City Jena.

Das Publikum sah im ersten Viertel zunächst ein enges Spiel, in dem die LIONS dem Tabellendritten aus Thüringen durchaus ebenbürtig waren. Jena ging zwar früh in Führung, konnte sich aber nicht absetzen. Mit 16:19 ging es in den folgenden Spielabschnitt, zu dessen Mitte die Hausherren erstmals fast den Anschluss verloren und zweistellig in Rückstand gerieten, sich aber zwei Minuten vor der Halbzeitpause wieder bis auf vier Punkte herangekämpft hatten. Zur Spielmitte betrug die Differenz jedoch 37:47 Punkte. Der 12:2-Punkte-Run, den Jena unmittelbar nach Wiederanpfiff ansetzte, schraubte den Zwischenstand schnell auf 39:57. Der Favorit schien die Partie zu diesem Zeitpunkt klar zu kontrollieren. Doch Karlsruhe konterte mit 19:4 Punkten in Folge und war damit kurz nach Beginn der abschließenden zehn Minuten bis auf zwei Zähler an den Gegner herangerückt, nachdem das dritte Viertel beim Stand von 59:64 beendet gewesen war. Der nun folgende Jenaer Lauf von 12:2 sollte allerdings vorentscheidenden Charakter haben, denn zur Mitte des letzten Viertels war der Rückstand des Löwenrudels erneut zweistellig. Die Schützlinge des Trainerduos Salavarda/DeVoe kämpften bis zum Schluss, ohne sich vorzeitig in die Niederlage zu ergeben, konnten die Differenz aber nicht mehr auf weniger als fünf Punkte reduzieren.

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Die Trefferquoten der LIONS – in den vergangenen Wochen immer ein Problem in spielentscheidenden Phasen – waren an diesem Abend nicht schlechter als diejenigen des Gegners. Dennoch besteht insbesondere bei Distanzwürfen immer noch einiges an Potenzial. Orlando Parker und Marcus Stroman (beide 17) waren Karlsruhes Topscorer gegen Jena, gefolgt von Filmore Beck (14) und Maurice Pluskota (12). Am kommenden Wochenende hat das Team aus der Fächerstadt aufgrund der ungeraden Anzahl von 17 Mannschaften in der Liga spielfrei, bevor die ProA als Ganzes wegen anstehender Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft eine Woche pausiert. Der Kampf um den Klassenerhalt beginnt daher für die LIONS wieder am 29. Februar mit dem Spiel bei Phoenix Hagen.