Corona-Krise: Austausch mit den Vereinen läuft

Symbolbild

Karlsruhe (bfv). Nach der öffentlichen Vorstellung möglicher Szenarien für die Weiterführung oder den Abbruch der Saison tauschen sich die bfv-Verantwortlichen aktuell mit den Vereinen dazu aus. Vier Videokonferenzen mit der Herren-Verbandsliga und den Landesligen fanden bereits statt, die Kreis-, Frauen- und Jugend-Staffeln folgen.

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Die knapp 70 Clubs der Verbandsliga Baden sowie der Landesligen Odenwald, Rhein-Neckar und Mittelbaden erhielten von bfv-Vizepräsident Rüdiger Heiß nochmals detaillierte Infos zum aktuellen Stand und zum weiteren Vorgehen. Grundlage für Entscheidungen seien laut Heiß nach wie vor die Verfügungslage des Bundes und des Landes Baden-Württemberg sowie die Empfehlungen eines Rechtsgutachtens, das die Landesverbände im Südwesten gemeinsam in Auftrag gegeben haben. „Von dem Gutachten erwarten wir mehr Sicherheit zu den zentralen Fragen wieviel Spielraum uns die Satzungs- und Ordnungsregelungen geben, zum Thema Vertragsspieler und zur Haftungsproblematik“, betont Heiß. Neue Entscheidungen der Politik den Sport betreffend soll es nach aktuellen Informationen nach der Konferenz der Ministerpräsidenten am 30. April geben.

Im Anschluss erhielten die Vereine einzeln die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern. Dabei wurde einmal mehr die unterschiedliche Interessenslage der Clubs deutlich. Gleichfalls aber auch der Wunsch nach Klarheit. „Das ist absolut nachvollziehbar“, äußert Heiß Verständnis. „Aber leider gibt uns nicht ein einziges Szenario Sicherheit.“ Würde beispielsweise die Saison abgebrochen gibt es keine Garantie, dass die neue Saison pünktlich starten und ordentlich über die Bühne gehen könnte. „Das ist und bleibt das Dilemma und der Grund dafür, dass wir keine Entscheidung übers Knie brechen“, bekräftigt Heiß. Das Stimmungsbild der Vereine haben die Spielbetriebsverantwortlichen aber mitgenommen.

Weiter geht der Dialog nun in den Staffeln der Fußballkreise. Auch für die Frauenstaffeln sind Videokonferenzen in Planung. Da für den Jugendbereich noch andere Fragestellungen – wie zum Beispiel die Altersklasseneinteilung – eine Rolle spielen, werden die Szenarien hierfür gerade angepasst. Auch hier wird dann ein Austausch mit den Vereinen stattfinden.

„Wir freuen uns sehr, dass der Dialog gut angenommen wird und dass die Vereine uns viel Verständnis sowie Vertrauen entgegenbringen. Alles in allem kann ich nur weiterhin betonen: bitte habt Geduld!“, appelliert Heiß.