GEQUOS mit viel Kampfgeist

Karlsruhe (ps). „Das war eines der besten Spiele dieser Saison, wenn auch nicht das beste“, fasste GEQUOS-Manager Zoran Seatovic die klasse Leistung seiner Jungs zusammen. Zwar verloren die Karlsruher mit 73:86 beim Spitzenreiter aus Elchingen, lieferten dafür aber eine bemerkenswerte Partie ab. Sechs Minuten vor Ende führte die Scepanovic-Truppe sogar noch mit einem Punkt.

Dass am Ende der Tabellenführer aus Elchingen in eigener Halle triumphierte, störte eigentlich keinen so richtig. Die KIT SC GEQUOS reisten stark ersatzgeschwächt nach Elchingen. Zum einen mussten sie auf Center Peter Voß (Grippe) kurzfristig verzichten, zum anderen war für Marino Kucan nach etwas mehr als zwei Einsatzminuten das Spiel vorbei. Seine Bänderdehnung aus dem Spiel gegen Crailsheim verhinderte seinen Einsatz. So lieferten die Karlsruher 40 Minuten lang einen Kampf in einer stark dezimierten Formation. Herausragend in einer guten Mannschaft war Alex Rüeck mit seinen 24 Punkten.

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Schon im ersten Viertel zeigten die GEQUOS, dass sie sich nicht kampflos ergeben werden. Franjo Bubalo setzte mit seinem Korbleger zur 20:16-Führung den Schlusspunkt unter den ersten Abschnitt. Im zweiten Viertel fügte sich der Spielverlauf kontinuierlich an. Beide Teams agierten auf Augenhöhe, der Tabellenführer wurde stark gefordert. Zur Halbzeit führte Elchingen knapp mit 40:38.

Im dritten Abschnitt verlor die Fächerstadt dann ein wenig den Faden und der Hausherr nutzte die momentane Schwächephase schamlos aus. Beim Stande von 49:38 für Elchingen reagierte Headcoach Aleksandar Scepanovic und nahm eine Auszeit. Der KIT SC kam danach wieder besser ins Spiel. Trotzdem ging Elchingen mit einem 62:55 in das Schlussviertel. Es folgte zunächst ein 6:0-Lauf der GEQUOS. Zweimal Praosivc und einmal Rüeck brachten die Karlsruher bis auf einen Punkt heran. Plötzlich wackelte der Spitzenreiter, die GEQUOS ließen nicht nach und gingen kurz darauf gar in Führung. Die kleine Sensation lag bereits in der Luft. Doch genauso schnell verflog der mögliche Erfolg auch wieder, denn die Scepanovic-Truppe verlor gen Ende die Kraft. Aus mehreren Fastbreaks resultierten unnötige Turnover. Die Erschöpfung war den Spielern ins Gesicht geschrieben. Die Ausfälle von Kucan und Voß konnten in den letzten entscheidenden Minuten nicht mehr aufgefangen werden. Am Ende zogen die GEQUOS mit 73:86 den Kürzeren, zeigten jedoch ein herausragendes Spiel. Neben Top-Scorer Alex Rüeck zeigte auch Matthias Hurst (15 Rebounds) eine bemerkenswerte Leistung.