„Kein Hingucker“: KSC vs. Lautern fehlte der „Lucky-Punch“

KSC: Manuel Gulde
KSC: Manuel Gulde

Karlsruhe (mia). Beim Spitzenspiel der Zweiten Fußballbundesliga zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern ging es um nichts Geringeres als um einen Aufstiegsplatz in die Bundesliga. Mit drei Punkten hätten sich sowohl der KSC als auch der FCK vor Darmstadt auf Platz zwei der Tabelle setzen können.

Trotz 53 Prozent Ballbesitz gelang es dem KSC aber nicht, das Tor zu machen. Auch Lautern machte das Tor nicht. So verpassten beide, sich deutlich abzusetzen. Lautern kletterte mit dem Punktgewinn auf Platz zwei, der KSC bleibt auf dem vierten Platz.

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Wenige „Kracher“

IMG_5066Für den ersten „Kracher“ sorgte allerdings der FCK bereits vor der Partie. Nach der Anreise der Lautern-Spieler rumpelte ihr Bus beim Ausparken aus dem Innenhof gegen einen Lichtmasten.

Auf dem Platz dagegen mangelte es an krachenden Torchancen auf beiden Seiten. Nach erstem Abtasten, kam der FCK, der in der 15. durch Demirbays Schuss KSC-Keeper Dirk Orlishausen prüfte.

Der KSC agierte wenig gefährlich, kam durch die gute Defensivarbeit der Gäste kaum zur Entfaltung. Dimitrij Nazarov (54.) hatte die beste Möglichkeit für die Karlsruher, als er den Ball knapp übers Tor schoss. Auf der Gegenseite hatte der KSC Glück, als Zimmer (60.) mit seinem Schuss nur die Latte traf. Auch Micanski (72.) schoss den Ball nur knapp darüber, FCK-Keeper Sippel rettete vor dem Kopfball von Manuel Gulde.

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Kein Hingucker

„Es war das was zu erwarten war“, so Ilian Micanski, der sofort nach dem Spiel zum Flughafen fuhr. Der Punkt sei für beide nicht viel. „Damit müssen wir leben. Ein zwei Chancen haben wir gemacht, ein zwei Chancen die Lauterer. Am Ende hätten wir sogar den Luckypunch machen können. Es war ein umkämpftes Spiel“, so Daniel Gordon. Der KSC habe seinen Job gut gemacht.  In der ersten Hälfte sei viel zusammen gekommen. Man habe sich aufeinander eingestellt, es herrschte Respekt, so Gordon, der sich ab „in die Sonne bei 32 Grad“ verabschiedete. Er fliegt zu seiner Nationalmannschaft.

„Es sind zwei Punkte verloren“, wenn man die Chance am Schluss wertet, so Jonas Meffert. Es sei ein starker Gegner gewesen. In der zweiten Halbzeit habe es beim KSC besser geklappt. Aber „das Quäntchen Glück“ habe gefehlt, so Ray Yabo. „Wenn man das Spiel gewinnen will, sind zwei Punkte zu wenig und so sind wir ins Spiel gegangen“, so Yabo. Man wollte „ganz klar gewinnen“ und habe gekämpft. Das Glück hingegen habe man beim Lattentreffer auch hinten gehabt. Dass das Spiel kein „Hingucker“ war, erklärte auch Stürmer Rouwen Hennings. Er hätte sich mehr Offensivszenen gewünscht. Beide Teams haben sich gut aufeinander eingestellt.

Ärgerlich für den KSC: Gaetan Krebs musste mit einer Zerrung am Oberschenkel ausgewechselt werden,  Enrico Valentini zog sich eine Platzwunde am Kopf zu, spielte aber mit Verband weiter.

KSC: Orlishausen – Valentini, Gordon, Gulde, Max – Meffert – Torres (70. Micanski), Yabo, Krebs (41. Nazarov), Yamada – Hennings.