Zwei Neuverpflichtungen kurz vor Saisonstart bei den BADEN VOLLEYS

BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe Foto:Burchartz
Nachdem der Kader der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe fast vollständig zusammengeblieben ist, präsentieren die Waldstädter kurz vor Saisonbeginn noch zwei spannende Neuzugänge. Sportlich gerüstet soll mit einem fast 50-seitigem Hygienekonzept der Spielbetrieb mit einem Heimspiel am 12. September in der heimischen Otto-Hahn-Sporthalle starten. Aufgrund der aktuellen Corona Verordnungen leider nur mit sehr geringer Zuschauerzahl.
 
„Sportlich sind wir bereit und gehen hoch motiviert in die neue Spielzeit. Spielerisch hatten wir eine gute Vorbereitung und sind schon jetzt heiß auf die ersten Wettkämpfe.“, freut sich BADEN VOLLEYS Teammanager Alexander Burchartz nach der langen Volleyballpause. Auch wenn die letzten Wochen und Monate viel Organisationsgeschick erfordert haben, steht nun auch der Kader für die bald startende Saison.   Nach Mittelblocker Leon Zimmermann, der bereits während des Corona-Lockdowns bei den BADEN VOLLEYS zugesagt hatte, wird Julian Schupritt als zweiter junger Neuzugang nach Karlsruhe kommen. „Ich haben Ihn persönlich schon länger auf meiner Liste gehabt“ so Cheftrainer Antonio Bonelli. „Julian ist ein junger, athletischer Spieler, der auf der Diagonalposition oder als Außenangreifer einsetzbar ist und perfekt in unser Konzept passt.“ Volleyball gelernt hat Schupritt in der Freiburger Volleyballschule der FT 1844 Freiburg, wechselte dann aber nach Stuttgart, da er in den Jugendnationalkader Beachvolleyball aufgenommen wurde. Um weiterhin auch in der Halle am Ball zu bleiben spielte er parallel bei der zweiten Mannschaft des SV Fellbach. „Wir möchten Julian langfristig an uns binden, damit er optimal Studium und Sport verbinden kann.“ erzählt Teammanager Burchartz. Möglich macht dies nun das durch Corona bedingte stark digitalisierte Studiensemester, wodurch Julian in dieser Saison sein Studium in Stuttgart zum Großteil auch von Karlsruhe aus durchführen kann und nur selten pendeln muss   Der dritte und voraussichtlich letzte Neuzugang ist ein wahrer Glücksfall für die Karlsruher. Der 32-jährige Zuspieler Sebastian Sent zog beruflich in die Nähe von Karlsruhe und klopfte eigeninitiativ bei dem Team aus der Waldstadt an. Damit können die BADEN VOLLEYS die Lücke die durch den Abgang von Thomas Heidebrecht im Zuspiel entstand, mehr als nur schließen. Trainer Bonelli ist darüber sehr erfreut: „Ein erfahrener Spieler, der mit seinem unorthodoxen Spiel eine ideale Ergänzung zu Fabian Schmidt ist. Schon in den ersten Trainingseinheiten hat er zeigen können, was er kann und wie er unserem Spiel helfen kann.“
Kadertechnisch sind die Karlsruher also gerüstet und bereit
Doch wann geht es los? Und wie?


Die Liga plant mit dem Saisonstart am 12.09.2020, da dürfen die BADEN VOLLEYS zuhause gegen die L.E. Volleys aus Leipzig ran. Nach den aktuellen Verordnungen in Baden-Württemberg und Karlsruhe scheint dieses Spiel im Gegensatz zu den Spielen der bayrischen Ligakonkurrenten als sicher.

Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat ein umfangreiches Hygienekonzept mit hohen Auflagen an die Ausrichter erarbeitet, welches Burchartz mit seinem Team akribisch auf die Karlsruher Gegebenheiten angepasst hat. Nach fast 50 Seiten Hygienekonzept ist allerdings auch klar, dass aufgrund der baulichen Begebenheiten zum Saisonstart am 12.09.20 maximal 70 Zuschauer auf die Tribüne der Sporthalle im Otto-Hahn-Gymnasium dürfen. „Am liebsten würden wir mit unseren Fans im Rücken spielen, aber Sicherheit geht vor.“, meint Burchartz und schiebt hinterher: „die Krise geht an niemandem spurlos vorüber und wir sind sehr froh, dass nahezu alle unsere Partner und Sponsoren Ihre Unterstützung auch für die kommende Saison zugesichert haben.“ Die Tickets für die 70 Zuschauer gibt es deshalb nicht im freien Verkauf, sondern nur für geladene Gäste wie Partner, Sponsoren und Angehörige der Spieler. Aber auch die Fans gehen nicht leer aus, so wird es pro Spieltag einen Teil der Karten zu gewinnen geben, damit zumindest einige Fans vor Ort mitfiebern können. Für alle übrigen stellen die Badener einen Livestream der Heimspiele auf die Beine. Dieser wird dann, wie bereits das virtuelle Saisonabschlussspiel, über www.sporttotal.tv auf dem heimischen Digitalgeräten empfangen werden können.

Dies ist auch der Grund, warum es dieses Jahr keine typische Saisonkarte gibt, sondern eine „Supporter Card“. Diese Karte ermöglicht den freien Eintritt zu den Heimspielen, sollten diese mit mehr Zuschauern stattfinden dürfen, gibt den Fans aber auch die Möglichkeit die Karlsruher Volleyballer zu unterstützen. Der Mindestpreis für Erwachsene beträgt bei 14 geplanten Heimspielen 70 Euro, ist jedoch nach oben offen. Jeder kann seinen Beitrag leisten und damit Spitzenvolleyball in Karlsruhe unterstützen. Einfach das Formular über die Homepage www.badenvolleys.de herunterladen, ausfüllen und an badenvolleys@ssc-karlsruhe.de schicken.