Germanen verpflichten Menekse – Brüder Georg und William Harth verlängern

Weingarten (ps). Die sportliche Leitung der Germanen hat die erste Neuverpflichtung bekanntgegeben. Vom SV Johannis Nürnberg wechselt der deutsche Kaderringer Deniz Menekse an den Walzbach. Im Team um die Coaches Frank Heinzelbecker und Waldemar Galwas wird der 21-jährige die Gewichtsklassen bis 61 und 66 kg griechisch-römisch abdecken.
In der 2. Bundesliga Süd hatte der amtierende Deutsche Vizemeister eine 100%-Erfolgsquote. In seinen Kämpfen, welche er ausschließlich in der Gewichtsklasse bis 66 kg bestritt, musste er sich kein einziges Mal geschlagen geben. Neben dem Vizemeistertitel bei den Männern aus dem Jahr 2014 konnte Deniz mehrere Medaillen im Junioren- und Jugendbereich erkämpfen. Aber nicht nur national, sondern auch auf internationaler Bühne machte der Sportsoldat auf sich aufmerksam. Mit dritten Plätzen bei den Europameisterschaften der Junioren 2011 und 2013, sowie bei den Militärweltmeisterschaften 2014 schaffte er es bereits drei Mal bei großen Turnieren aufs Treppchen. Deniz selbst ist heiß auf die kommende Bundesligasaison.

„Ich bin gespannt auf die neue Herausforderung und die Vorfreude ist groß, mich mit den besten nationalen und internationalen Athleten messen zu dürfen“, postete er auf seiner Facebook-Seite. Der SV Germania 04 Weingarten heißt Deniz Menekse herzlich willkommen und wünscht ihm eine erfolgreiche und verletzungsfreie Debütsaison beim SVG!

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Brüder Georg und William Harth verlängern ihre Verträge

Mit der Weiterverpflichtung der Harth-Brüder hat die sportliche Leitung der Germanen einmal mehr ihr Können unter Beweis gestellt. Trotz Angebote anderer Bundesligisten konnten die deutschen Topringer William und Georg in Weingarten gehalten werden. Da auch in der kommenden Saison 2015/16 mindestens fünf Deutsche pro Kampftag auf der Matte stehen müssen, ist diese Vertragsverlängerung von enormer Bedeutung.

William wechselte vergangene Saison vom ASV Mainz 88 an den Walzbach und wurde den in ihn gesteckten Erwartungen auf jeden Fall gerecht. Von 16 Kämpfen konnte er 11 siegreich gestalten und musste sich in seiner angestammten Gewichtsklasse bis 98 kg Freistil nur seinem Angstgegner Nicolai Ceban und dem russischen Ausnahmeringer Yuri Belonowski geschlagen  geben. Auch bei Einzelmeisterschaften erreichte „Willi“ viele gute Platzierungen, wovon der Gewinn des Militärweltmeistertitels am höchsten anzusehen ist. Neben dieser Topleistung erkämpfte er sich Gold bei den Deutschen Meisterschaften und beim Canada-Cup, sowie Bronze beim Grand Prix von Deutschland sowie beim Granma Cup. Bei den Europameisterschaften verfehlte er einen Platz auf dem Podium denkbar knapp.
Für seinen jüngeren Bruder Georg verlief die vergangene Saison zunächst alles andere als optimal, da er sich bei einem Turnier in Rumänien, bei welchem er sich die Goldmedaille erkämpfte, einen  Abriss des hinteren Kreuzbandes zuzog. Nach dieser Hiobsbotschaft kämpfte sich „Jaba“ aber
sensationell schnell wieder an sein altes Leistungsniveau heran und konnte in der abgelaufenen Bundesligasaison neun Kämpfe gewinnen. Im Halbfinale gegen den KSV Köllerbach bestätigte er erneut seinen Anspruch auf Deutschlands Nummer 1 in seiner Gewichtsklasse mit zwei Siegen
über Andrij Shyyka. Bei Einzelmeisterschaften, bzw. Turnieren konnte Georg im vergangenen Jahr neben seinem Sieg in Rumänien Gold beim Canada-Cup, sowie Silber beim Grand Prix von Deutschland erringen.