KSC II und Spielberg trennen sich 3:3

Karlsruhe (mia).  Die Oberligamannschaft des Karlsruher SC wollte nach dem Auftritt in Pfullendorf, zuhause gegen den Tabellenführer SV Spielberg etwas gutmachen. 924 Zuschauer wollten das Spiel des KSC gegen Spielberg sehen – eine Kulisse die beide Teams nicht kannten. Die schnelle und gute Oberligapartie fand allerdings keinen Sieger, man trennte sich mit einem 3:3-Unentschieden.

Der KSC war gut gestartet und hatte zwei gute Möglichkeiten in den ersten Minuten. Erst in der 24. schoss Eray Gür den Führungstreffer für den KSC. Der Spitzenreiter der Oberliga kam nicht ins Spiel. So fiel in der 32. nicht unverdient das 2:0 durch Michael Reith.

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Anschlusstreffer

Nun erhöhte Spielberg den Druck. Fast im Gegenzug erzielte Phil Weimers den Anschlusstreffer in der (34.). Bis zur Pause musste Florian Stritzel (43.) noch einmal eingreifen und auch das Aluminium verhinderte den Ausgleich vor dem Seitenwechsel.

Keine fünf Minuten waren gespielt, als Fabian Jäckh zum 2:2 einschoss. Auf beiden Seiten sah man Möglichkeiten. Tim Fahrenholz (70.) war es aber, der das Tor auch machte. Nachdem Reith aus dem Abseits heraus einnetzte, Schiedsrichter Patrick Laier, es nicht wertete, schoss Jäckh (80.) auf der anderen Seite regelkonform zum 3:3 Endstand ein.

Punkteteilung

„Wir hatten die ersten zwanzig Minuten Probleme“, so SV-Coach Hartmut Kaufmann. „Beide Mannschaften haben immer wieder vefrsucht guten Fußball zu spielen. Unter dem Strich bin ich mit dem Unentschieden zufrieden, weil der Abstand zum Gegner, der uns in der Oberliga alles abverlangt wurde gehalten. Das war das Ziel.“

Stefan Sartori, Coach des KSC II, gratulierte den Gästen dagegen zu dem Punktgewinn. Seine Mannschaft sei von Beginn an sehr gut gewesen, so Sartori. „Wir haben die Dinge die wir uns vorgenommen haben, sehr gut umgesetzt. Es stand wieder eine Mannschaft auf dem Platz. Die Grundtugenden, Pressing, Anlaufen und Kampf, haben wir heute über weite Strecken gut gemacht.“
Marcel Mehlem hatte noch die Chance zum 4:3. „Wir können mit dem Punkt nicht wirklich leben“, so KSC II-Coach Sartori. Man müsse nun da weiter machen, wo man heute aufgehört habe.

KSC: Stritzel, Herfeldt, Gür, Kleinert, Reith (61. Fahrenholz), Lutz, Cisse, Walica, Radau, Mehlem, Varnhagen (86. De Santis).