3 Fragen an: Sandra Walzer über ihren Herzensverein KSC

Sandra Walzer und ihre 111 Gründe, den KSC zu lieben
Sandra Walzer und ihre 111 Gründe, den KSC zu lieben

Karlsruhe (mia). Sandra Walzer hat  „111 Gründe, den Karlsruher SC zu lieben“ zusammen getragen. Mit der Autorin, die bekennender KSC-Fan ist, sprach abseits-ka.de über ihr „zweites Zuhause“ Wildparkstadion, ihre schönste Erinnerung und Verbindung zum Karlsruher Traditionsverein:

Wie kam es dazu, dass Sie das Buch schrieben? Mussten Sie lange überlegen als die Anfrage kam?

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Walzer: Der Verlag hat mehrere Autoren aus dem blau-weißen „Dunstkreis“ angesprochen; ich konnte dann wohl mit mir selbst und meinen bald 27 Jahren KSC-Begleitung als Fan und Ordner und Stadionmagazinschreiberin überzeugen. Vielleicht auch, weil in der 111er Reihe sonst kaum Autorinnen auftauchen. Lange überlegen? Sind 10 Sekunden lang? Also – nein, überhaupt nicht. Ein Buch über den Herzensverein zu schreiben ist genau das: eine Herzensangelegenheit.

Was ist ihre Lieblingsgeschichte/Erinnerung an den KSC?
Walzer: Da müsste ich wohl „Valencia, 7:0, Sie erinnern sich?“ antworten. Aber eigentlich ist meine Lieblingserinnerung eine ganz kleine, die ich noch nicht mal mehr genau zeitlich einordnen kann. Ich war als Fan im Fanblock, damals, als es nur den D-Block als solchen gab. Direkt nach der (elends langen) Sommerpause. Und genau das, dieses Gefühl, wieder „zu Hause zu sein“, ganz plötzlich, kurz vor Anpfiff. Das ist ein Gefühl, das ich in mir trage. Warm und schön und blau-weiß. Das geht nicht mehr weg.
Was verbinden Sie mit dem KSC?
Walzer: Was ich mit dem Verein verbinde: mehr als mein halbes Leben. Ich verbinde mit ihm Fußball, Freude und Frust, Tränen und Toben, Auswärtsausflüge ins tiefste Hinterland und immer auch Herzklopfen und Gänsehaut. Wenn ich heute ins Stadion fahre, aus welchem Grund auch immer (Heimspiel, Redaktionstreffen, …), dann ist das „ins zweite Zuhause“ fahren. Mein zweites Wohnzimmer, in dem ich Menschen treffe, die ich mag.