Vorschau: 13. Spieltag Motoball-Bundesliga Süd
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Nach einem Monat Sommerpause, in der die deutsche Nationalmannschaft die Europameisterschaft gewannen, beginnt an diesem Wochenende die Schlussphase der regulären Spielzeit in der Bundesliga-Süd.
Von Wesley Baankreis
Dabei steht das Spitzenspiel zwischen dem MSC Ubstadt-Weiher und dem MSC Puma Kuppenheim am Samstag ab 19 klar im Mittelpunkt. Für beide Teams geht es um die möglichst beste Ausgangslage in den Playoffs.
Die Gäste aus Kuppenheim können mit einem Sieg Platz eins im Süden vorzeitig perfekt machen und damit ohne Druck in den letzten Spieltag in zwei Wochen gehen. Die Ubstädter dagegen würden sich nur allzu gern für die bislang einzige Niederlage der Saison aus dem Hinspiel revanchieren. Zumal ein Erfolg auf eigenem Platz auch die Chancen auf Rang zwei erhöhen wurde. Entsprechend hat kein Team etwas zu verschenken.
Zudem ist die Partie für die fünf Kuppenheimer Marvin Sloma, Julian Bitterwolf, Jannis Schmitt, Max Schmitt und Timm Anselm der erste Ligaauftritt nach dem EM-Titel mit den deutschen Senioren. Bei den Gastgebern wird Junioren-Europameister Roman Betke erstmals seit dem Titelgewinn wieder in der Liga auflaufen.
Etwas weniger Druck hat der MSF Taifun Mörsch. Wenn der Rekordmeister zur durchaus ungewohnten Zeit am Samstagabend um 19 Uhr die MBV Budel erwartet, dann geht es vorrangig darum, sich für die Playoffs und den Pokal kommende Woche einzuspielen und die Europameister Marcel Batrenik, Luis März, Pascal Grüßinger (alle Senioren), Brian Weis (Junioren) für heimischer Kulisse auf dem Platz bei den Senioren zu empfangen, Denn in der Tabelle hat der MSC Rang vier sicher und kann weder nach unten oder oben noch etwas ausrichten. Anders sieht es für Budel aus. Die Niederländer lieferten sich noch ein Fernduell mit Philippsburg und Malsch um die beste Ausgangslage für die Platzierungsrunde.
Entsprechend richtungsweisend für die Plätze fünf bis sieben dürfte das direkte Duell MSC Philippsburg gegen den MSC Malsch am Samstag ab 17 Uhr werden. Die beste Ausgangslage haben dabei die Gäste. Mit dem dritten Saisonsieg wäre Platz fünf und damit die beste Ausgangslage gesichert. Die Philippsburger ihrerseits möchten derweil den zweiten Erfolg der laufenden Saison verbuchen und Selbstvertrauen für das entscheidende direkte Duell gegen die punktgleichen Budeler in zwei Wochen sammeln.
