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Viertelfinal-Rückspiele in der Motoball-Bundesliga

Viele Tore und eine Dominanz der Südligisten prägten am Wochenende die Rückspiele im Viertelfinale der Motoball-Bundesliga-Playoffs.

Von Wesley Baankreis

Für eine Überraschung sorgte dabei der MSC Taifun Mörsch. Nachdem der Süd-Vierte bereits das Hinspiel gegen Nordmeister MSC Seelze auf eigenem Platz für sich entschieden hatte, folgte beim Rückspiel in Niedersachsen der nächste Coup mit dem 6:0 (2:0)-Auswärtssieg. Dabei mussten beide Teams kurzfristig improvisieren, nachdem zunächst keine Schiedsrichter vor Ort waren und diese letztlich aus den eigenen Reihen gestellt werden mussten.

Entsprechend schleppend lief die erste Halbzeit, wobei die Gäste ihre Chancen durch einen Doppelschlag von Marcel Batrenik (15./16.) besser nutzten und mit einer 2:0-Pausenführung in die Halbzeit gingen. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber weiter Mühe, offensiv Durchschlagskraft zu erzeugen und so das Viertelfinale noch zu drehen. Am Ende waren es Lucca Fuchs (52./72.) und Luis März (66./74.), die mit ihren Toren den Auswärtssieg und den Halbfinal-Einzug für den Rekordmeister perfekt machten.

Sprichwörtlich überrollt wurde derweil der 1. MBC 70/90 Halle. Nachdem der MSC Ubstadt-Weiher bereits das Hinspiel für sich entscheiden konnte, legte der Südzweite im Rückspiel noch einmal deutlich zu. Die Gäste dagegen fanden überhaupt nicht in die Partie. Die Folge war bereits nach neun Minuten eine 3:0-Führung der Hausherren durch Dominik Hassis (7.), Luca Böser (8.) und Marco Weis (9.), die für die Vorentscheidung in der Partie und im Viertelfinale sorgte. Statt sich auf der Führung auszuruhen, legten die Ubstädter weiter Tor um Tor nach. Am Ende eines einseitigen Abends stand ein deutlicher 17:0 (13:0)-Sieg auf der Habenseite. Erfolgreichster Schütze war Dominik Hassis mit sieben Toren, während Luca Böser fünfmal traf, Marco Weis vier Treffer erzielte und Tim Pfeiffer mit seinem einen Tor den Kantersieg komplettierte.

Nicht viel weniger Tore, dafür aber spannender verteilt, fielen ein paar Hundert Kilometer weiter nördlich in Mecklenburg-Vorpommern. Vor 400 Zuschauern lieferten sich der MSC Jarmen und der MSC Comet Durmersheim beim 5:8 (3:5) der Gäste aus dem Süden einen teilweise offenen Schlagabtausch. Den besseren Start erwischten dabei die Durmersheimer, die durch Norman Brunner (1.) und Patrick Licht (9.) schnell mit 0:2 vorne lagen. Diese Führung verteidigten die Gäste durchweg, da vor allem das Duo Brunner und Licht immer die passenden Antworten auf Treffer der Jarmener fand. Dabei nutzte der MSC Jarmen seine Chancen in der ersten Halbzeit durchaus gut: Max Heise (15./25.) und Hardy Kick (40.) verkürzten zum 3:5-Pausenstand. Näher als beim 5:6 durch Heise (46.) und Kick (53.) kamen die Gastgeber aber nicht mehr heran, da Durmersheim im Schlussviertel standhielt und vorne zwei weitere Treffer für die Entscheidung sorgten. Am Ende traf Patrick Licht fünfmal für den MSC Comet, während Norman Brunner die drei anderen Treffer erzielte.