KSC: „Jeder Lauf hat einmal ein Ende“

Karlsruhe (mia). Für den Karlsruher SC steht am Sonntag das letzte Heimspiel der aktuellen Zweitligasaison an. Um 15.30 Uhr empfängt der KSC Fortuna Düsseldorf im Wildparkstadion und möchte sich „gebührend von den Fans“ – 18.000 Karten sind bereits verkauft – verabschieden, erklärt KSC-Verteidiger Daniel Gordon, der nach seiner Gelbsperre wieder in den Kader zurückkehren möchte.

Personell gebe es nicht viel Neues. Dirk Orlishausen, Ilian Micanski, Silvano Varnhagen und Koen Van der Biezen (Sprunggelenk) werden ausfallen. Bei Micanski werde die Belastung jeden Tag gesteigert. Varnhagen trainiert seit dieser Woche wieder mit und ist schmerzfrei.

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Reinhold Yabo stehe zur Verfügung. Nach der Gehirnerschütterung, die er sich im Dresdenspiel zugezogen hatte, sind nur noch leichte Kopfschmerzen da. Im Tor wird bis zum Saisonende Rene Vollath stehen. „Ich erwarte ein gutes Spiel“, so Vollath, der „voll im Saft“ ist. Es zwicke zwar noch ein wenig, aber er werde alles geben, um sich gegen Düsseldorf gut zu präsentieren. „Düsseldorf hat einen brutalen Lauf, aber jeder Lauf hat einmal ein Ende.“

„Unser letztes Spiel hier zuhause wollen wir auf jeden Fall gewinnen und uns gut verabschieden“, erklärt KSC-Coach Markus Kauczinski. Düsseldorf sei eine Mannschaft, die sich gefangen habe und gute Ergebnisse erzielt habe. Wir freuen uns auf ein gutes Spiel. Wir werden alles dafür tun, den Heimdreier hier zu behalten und die Heimserie weiterstricken zu können.“

Mit Düsseldorf kommt eine gute Mannschaft in den Wildpark, erklärt auch Daniel Gordon. „Düsseldorf hat in der Rückrunde sehr überzeugend gespielt.Es wird ein harter Kampf. Wir wollen im letzten Heimspiel der Saison natürlich gewinnen und uns gebührend von unseren Fans verabschieden.“

Vor der Partie verabschiedet der KSC die Spieler, die den KSC verlassen werden. Darunter Max Reule, Sebastian Schiek, Michael Vitzthum und Patrick Dulleck.

Voraussichtliche KSC-Aufstellung: Vollath – Kempe, Gordon, Mauersberger, Klingmann – Schwertfeger – Alibaz, Torres – Yabo, Krebs – Hennings