Wer holt sich den Motoball-Cup?

Motorrad helm
Bild von Thomas B. auf Pixabay

Mörsch ™. Mit zwei nachzuholenden Partien am kommenden Samstag, 26. Juni, wird der Motoball-Cup abgeschlossen. Das Turnier fand im vergangenen Jahr statt. Allerdings musste der letzte Spieltag aufgrund der strengen Corona-Bestimmungen abgesagt werden. Nun wird er, eine Woche vor Bundesligastart, nachgeholt. Die Fans können sich dabei auf ein echtes Endspiel in Mörsch freuen.

Besonderes Spiel

Am frühen Samstagabend empfängt der MSC Taifun Mörsch den MSC Ubstadt-Weiher. Die Gäste führen die Tabelle punktgleich mit Verfolger Mörsch an. Allerdings verfügt Ubstadt-Weiher über das bessere Torverhältnis, sodass ein Unentschieden im Erwin-Schöffel-Stadion reicht. Für Jan Zoll vom MSC Taifun Mörsch ist es auf jeden Fall ein besonderes Spiel. Zum ersten Mal nach der langen coronabedingten Pause fährt er erstmal im Taifun-Trikot nach seinem Wechsel vom MSC Philippsburg auf. Er hofft auf einen Erfolg im Spiel gegen Ubstadt-Weiher: „Ziel ist es natürlich immer zu gewinnen, das sollte klar sein. Ich hoffe natürlich, dass, trotz der kurzen Vorbereitungszeit, unser System aufgeht und wir als Team fungieren und Spaß am Spiel haben. Natürlich ist die Euphorie nach der langen Zeit groß, vor allem beim ersten Auftritt im neuen Trikot.“

Beim Gegner sieht man die Partie als gute Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison. Beim MSC Ubstadt-Weiher sind noch nicht alle Spieler dabei. „Darum sehen wir die Partie eher als Vorbereitung für den Saisonstart“, so Sportleiter Uwe Maurer. „Trotzdem wollen wir uns natürlich nicht unter Wert verkaufen, und dem Taifun auch etwas abverlangen. Es ist eine erste Standort-Bestimmung nach langer motoballfreier Zeit.“ Anpfiff ist um 19 Uhr. Anschließend findet noch die Siegerehrung statt. Schon um 16 Uhr trifft der Nachwuchs beider Vereine im Motoball-Juniorencup aufeinander.

Ebenfalls am Samstag, allerdings schon um 17 Uhr findet die zweite Partie des letzten Spieltags im Motoball-Cup statt. Dann empfängt der MSC Malsch den MSC Philippsburg auf seiner heimischen Platzanlage. Für beide Mannschaften geht es im Cup um nichts mehr, allerdings ist die Partie eine gute Vorbereitung auf den anstehenden Start der Motoball-Bundesliga. Dementsprechend motiviert geht Alexander Kleinbichler und seine Mannschaftskollegen vom MSC Malsch in das Spiel: „Wir werden alles geben. Vielleicht haben wir das Glück und können vielleicht einen Punkt in Malsch behalten. Es wird ein schweres Spiel, da Philippsburg eine gute Mannschaft ist. Die Jungs sind heiß und wollen unbedingt punkten.“