KSC-Spieler Nazarov: „Das kann man nicht mehr gutmachen“

KSC-Spieler Dimitrij Nazarov
KSC-Spieler Dimitrij Nazarov
Foto: Anderer

Karlsruhe (mia). Die Enttäuschung und Verärgerung beim Karlsruher SC waren groß nach Abpfiff des Relegationsspiels, das der KSC dank einer Freistoßentscheidung von Schiri Manuel Gräfe gegen den HSV verloren hatte.

„Wenn man das heute erlebt hat, … das ist unfassbar. Wie man in der Nachspielzeit so einen Freistoß geben kann. Man kann so was pfeifen, wenn man sich zu 100 Prozent sicher ist, aber wenn er sich unsicher war und den gegeben hat…“, so Dimitrij Nazarov

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„Wir sind alle am Boden zerstört, weil wir eine überragende Saison gespielt haben. In der 2. Halbzeit war eine gleiche Situation bei mir, die er nicht gepfiffen hat. Am Ende gibt er den Elfer, wo es keinen mehr interessiert. Unfassbar, damit wollte er eventuell was gut machen. Aber das kann man nicht mehr gutmachen. Das muss er auf seine Kappe nehme“, so Nazarov.

Der KSC brauche nun ein paar Tage um das alles zu verkraften. „Wir waren ja fast schon mit zwei Beinen in der ersten Liga und dann nehmen sie dir kurz vor Schluss das Ding weg.“

Schlechtes Gewissen bei Gräfe?

„Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass wir der kleine KSC sind, aber meiner Meinung nach kann er so ein Ding nur pfeifen wenn er 100 Prozent sicher ist. Es tut einfach nur unheimlich weh.“

Auch Jonas Meffert, der angeschossen war und „die Arme angelegt hatte“ ist verärgert: „Ich kann es gar nicht beschreiben, es ist enttäuschend und viel Frust wegen der Schiri-Entscheidung. Es war ganz klar kein Freistoß. Man merkte beim Elfer, dass er ein schlechtes Gewissen hat. Schade, dass so etwas durch einen Schiri entschieden wird.“ Die Unterstützung der Fans sei überragend gewesen, wenn man aber nach dem Spiel alleine sei, dann werde es schwer, so Meffert.