wfv-Präsidium setzt Bezirksdialoge aus – Reform-Fahrplan bleibt bestehen

(Wfv). Mit Eintritt in die Corona-Alarmstufe und vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg hat das Präsidium des Württembergischen Fußballverbandes die Planungen für eine Entscheidung hinsichtlich einer Verbandsstruktur-Reform neu bewertet. So werden die weiteren vier von insgesamt fünf Bezirksdialogen bis auf weiteres ausgesetzt. 

Es ist uns ein zentrales Anliegen, in einem ersten Schritt im Rahmen von Bezirksdialogen mit den Bezirksvorständen in den Austausch zu gehen. Unter den aktuellen Umständen erscheint es uns jedoch nicht vertretbar, Veranstaltungen mit mehr als 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in geschlossenen Räumen durchzuführen. Gleichzeitig sehen wir die Notwendigkeit des persönlichen Austausches, um die strukturellen Anpassungen zu erläutern und dabei offene Fragestellungen zu klären„, erläutert wfv-Präsident Matthias Schöck.

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 Der erste Bezirksdialog fand am vergangenen Dienstag, 23.11., in Eislingen mit 30 Vertreterinnen und Vertretern der Bezirke Donau/Iller, Neckar/Fils und Ostwürttemberg statt. Dabei waren sich die Bezirks-Vorstandsmitglieder einig und sprachen sich einstimmig sowohl für die Anpassung des Spielsystems als auch für eine entsprechende Anpassung der Verbandsstrukturen aus. Die weiteren Bezirksdialoge in Hohentengen (23.11. für die Bezirke Bodensee, Donau, Riß), Gärtringen (25.11. Böblingen/Calw, Nördlicher Schwarzwald und Stuttgart), Ilsfeld (02.12. Enz/Murr, Hohenlohe, Rems/Murr und Unterland) sowie Balingen (02.12. Alb, Schwarzwald, Zollern) sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Am inhaltlichen Fahrplan für die Entscheidung über eine Anpassung des Spielsystems und der Verbandsstruktur soll indes festgehalten werden. Nachdem die Ergebnisse der Bezirksdialoge eine wesentliche Grundlage für die Entscheidung über die Einberufung des außerordentlichen Verbandstags bilden, wird auch diese nicht im Rahmen der Beiratssitzung am 11.12.21 getroffen werden. So wird der Beirat zu seiner traditionellen Jahresabschluss-Sitzung wie im Vorjahr nur virtuell tagen können. Weiterhin wird daran festgehalten, die vorgelagerten Zusammenkünfte (Bezirksdialoge, Vorstands- und Beiratssitzungen, Delegiertenbesprechungen) in Präsenz zu organisieren. Über die Einberufung eines außerordentlichen Verbandstags wird in Abhängigkeit von den Entwicklungen des Corona-Infektionsgeschehens entschieden werden. Angestrebt wird die Durchführung eines außerordentlichen Verbandstages bis zum Spieljahresende, um an dem bisherigen Zeitplan festhalten zu können.