TVK-Team muss abliefern – Knielinger Auswärtsserie geht in Wiesloch weiter

Robin Hörsting (Foto: Andreas Arndt)
Robin Hörsting (Foto: Andreas Arndt)

Karlsruhe (tvk). TV Knielingen reist heute zur stark in die Spielrunde gestarteten TSG Wiesloch (19 Uhr, Stadionhalle). Der Karlsruher Badenligist muss dabei aber erneut mit einem dünnen Kader antreten.

Die Knielinger Personalsituation bleibt auch vor dem zweiten Spiel der Knielinger Auswärtsserie angespannt. Zuletzt siegten die Knielinger in Hockenheim mit ganz wenigen Alternativen auf der Bank. „Das sind wir ja inzwischen gewohnt. Die restlichen drei Spiele bis zur Winterpause werden wir das auch noch hin kriegen. Wir wollen die Punkte, damit wir uns weiter absetzen und den zweiten Tabellenplatz halten können.“, sagt TVK-Trainer Jochen Werling. Immerhin kann Philipp Schollmeier bereits wieder mitwirken.

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„In Wiesloch erwartet uns ein sehr schwieriges Spiel. Der Gegner ist sehr gut in die Runde gestartet und gewann auch bei der SG Heidelsheim/Helmsheim.“, beschreibt Jochen Werling seine Erwartung. Die Gastgeber aus der Weinstadt haben die beiden Heimspiele problemlos gewonnen und die Knielinger erwartet dort wahrlich keine kleine Aufgabe. „Wiesloch ist bisher sehr stabil aufgetreten und wir wissen, dass wir dort abliefern müssen. Sonst werden wir dort nichts holen können.“, untermauert Jochen Werling seine Einschätzung. Ein Blick in die Tabelle verrät, dass die TSG-Abwehr bisher außergewöhnlich gut agiert und den gegnerischen Angreifern nur wenig gestattet. Nur einmal kassierte Wiesloch mehr als 23 Gegentore, was die Liga-Konkurrenz als klares Statement begreift. Im Angriff muss der TVK also ebenfalls gute Lösungen finden, um das Wieslocher Punkstück ins Wanken zu bringen.

Der Knielinger Trainer blickt im Vorfeld denn auch sehr genau auf die Defensive des Gegners: „Da gilt es den Hebel anzusetzen, dass wir auch selbst stabil in der Abwehr stehen. Wenn wir mehr als 25 Gegentore bekommen, wird es sehr schwer das Spiel zu gewinnen.“ Jochen Werling weiß: „Uns muss klar sein, dass wir uns jedes Tor hart erarbeiten müssen. Es wird wahrscheinlich ein enges, kampfbetontes Spiel indem Kleinigkeiten den Ausschlag geben.“