Sabrina Hering erneut im World-Cup Finale

Semifinale (v.l. Sabrina Hering / Steffi Kriegerstein) (Quelle: AMR)
Semifinale (v.l. Sabrina Hering / Steffi Kriegerstein) (Quelle: AMR)

Szeged (ps). Das World-Cup-Finale der Kanurennsportler hat am Freitag in Szeged (Ungarn) begonnen. Für die Rheinbrüder war am 1. Wettkampftag bereits Sabrina Hering erfolgreich. Sie sicherte sich zusammen mit ihrer Dresdner Partnerin Steffi Kriegerstein den Finaleinzug über 500 Meter. Detlef Hofmanns Männerteam überzeugte ebenfalls mit starken Leistungen. Für Sabine Volz (Zweierkajak 200 Meter) und Verena Hantl (Viererkajak 500m) beginnt der World Cup erst am Samstag.
Das Erfolgsrezept des Zweierkajaks mit Sabrina Hering und Steffi Kriegerstein ist schnell erklärt: „er läuft einfach“. Bereits in Racice wuchs das deutsche Nachwuchsboot mit dem 6. Platz im Finale über sich hinaus und auch in Szeged behielten die Juniorenweltmeisterinnen von 2009 die Nerven und sicherten sich mit einer souveränen Vorstellung im Semifinale die Teilnahme im Finale. Für den morgigen Kampf um die Medaillen haben sich Hering und Kriegerstein nun vorgenommen „so weit wie möglich nach vorne zu fahren!“
Chefbundestrainer Rainer Kießler überbrachte im Ziel nicht nur Glückwünsche sondern noch die gute Nachricht, dass der „Kückenzweier“ durch den 3. Platz im Semifinale morgen auf der vermeintlich windgeschützteren Bahn 1 liegt und dadurch vielleicht einen kleinen Vorteil im Rennverlauf rausschlagen kann. Gesetzt den Fall, dass der Wind auch am Samstag wie heute von der linken Seite in die Regattabahn einfällt.
„Das Erreichen des Finals ist einfach fantastisch. Es ist ein absolut harmonierendes Boot. Hier sieht man mal wieder, dass die Einerleistungen alleine nicht immer Aufschluss auf das Mannschaftsboot geben. Ich denke, wenn sie die Leistung morgen nochmals abrufen können, werden sie auch im Finale einige Boote hinter sich lassen“, freut sich Rheinbrüdertrainer Hofmann. Das zweite deutsche Boot mit den Olympiasiegerinnen Conny Waßmuth und Tina Dietze verpassten erneut den Sprung ins A-Finale. Im schnellsten Semifinale hatten sie mit dem 4. Platz das Nachsehen.

Den Erwartungen gerecht wurden wieder einmal die Weltmeister Max Hoff (Köln) im Einerkajak und Marcus Groß (Berlin)/Max Rendschmidt (Essen) im Zweierkajak. Doch auch der von Detlef Hofmann neu besetzte Viererkajak mit Torben Fröse (Essen), Martin Hollstein (Neubrandenburg), Martin Schubert (Friedrichshafen) und Kai Spenner (Essen) überzeugten mit zwei starken Rennen im Vorlauf und Semifinale. „Wir haben damit noch nichts gewonnen aber es ist ein sehr gutes Zeichen“, so Bundestrainer Hofmann.

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Der zudem zufrieden feststellte, dass er durch die Umbesetzung nun nicht mehr zwei gleichschnelle Vierer hat sondern einen deutlich schnelleren. Das erfolgreiche Quartett mit Fröse/Schubert/Hollstein/Spenner konnte bisher nur wenige Trainingskilometer zusammen bestreiten, die zweitschnellste Vorlaufzeit gibt jedoch Hoffnungen für das morgige Finale.