KSC will es offensiver angehen – Hennings und Max sollen bleiben

Das KSC-Trainerteam in Scheffau
Das KSC-Trainerteam in Scheffau

Scheffau (mia). Der Sportdirektor des Karlsruher SC zog ein positives Zwischenfazit über das Trainingslager des KSC. „Die Bedingungen sind gut, Spiele waren in Ordnung aber wir haben gesehen, dass noch ganz schön viel Arbeit auf uns zukommt.“

Mit der Defensivarbeit im zweiten Testspiel waren die KSC-Verantwortlichen aber nicht zufrieden: „Wir haben zu viel zugelassen, bis zum 2:2 war es gut, danach aber haben wir es völlig leichtfertig aus der Hand gegeben“, so Todt zum Testspiel gegen Ufa.

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Die Umstellung auf zwei Spitzen mit Erwin Hoffer und Rouwen Hennings sei eine Umstellung für das Team. „Es ist taktisch etwas anderes. Die Zeit ist schon knapp, es muss noch etwas passieren die nächsten Wochen, damit wir uns in Topform präsentieren können.“

Gerade in der Abstimmung gibt es noch einiges zu tun. „Wir versuchen es jetzt offensiver anzugehen, Gegenpressing vorne und in der Umstellung auf zwei Spitzen. Das muss sich einspielen.“ Aber der KSC habe eine Basis die funktioniert. „Wir haben „nur“ vier Neue, die Grundbasis ist absolut okay, jetzt kommt die heiße Phase, in der sich herauskristalisiert, wer könnte anfangen, mehr Spielpraxis bekommen.“

KSC schickt niemanden in die Wüste

Beim Ersatz für Yabo ist man sich einig im Verein, dass es diesen geben muss. „Wir wollen noch jemanden im Mittelfeld holen. Natürlich sind wir finanziell eingeschränkt, wen wir holen können. Das Segment ist klar festgezurrt. Aber es gibt nicht den Automatismus, dass wir erst jemanden abgeben müssen, um wen zu holen.“

Es könne sich im Trainingslager etwas ergeben Abgänge oder Zugänge, Konkretes gibt es aber nicht. Nicht dazu gehören sollen definitiv Philipp Max und Rouwen Hennings. Beide wären wechselwillig, aber neue Anfragen gibt es nicht. „Sie bleiben bei uns“, so Todt.

Der KSC schicke aber auch keine Spieler „in die Wüste“, so Todt auf Ilian Micanski und Jan Mauersberger angesprochen. Beide sollen sich umsehen. „Die Konkurrenzsituation hat sich verstärkt“, begründet Todt.