Knielinger Oberliga-Kader steht – Viel Arbeit für Kader-Planer Marco Hägele im Vorfeld

Marco Hägele Foto: Andreas Arndt

Karlsruhe (mia). Kaum war der Knielinger Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) perfekt, gab es für den Kader-Verantwortlichen Marco Hägele viel Arbeit. Mit der neuen Liga steigen auch in diesem Bereich die Anforderungen.

Marco Hägele, seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten verantwortlich für die Zusammenstellung der Mannschaft und im „Nebenjob“ Co-Trainer des Teams aus dem Karlsruher Westen, hat wohl derzeit eine der schwierigsten Aufgaben bei den Knielinger Handballern zu bewältigen. „Natürlich wollen wir die Klasse halten. Unsere Badenliga-Meistermannschaft zeichnet sich, neben der sportlichen Qualität, durch einen enormen Zusammenhalt aus.  Da hat in der abgelaufenen Saison vieles gepasst.“, sagt Hägele mit Blick auf die vergangene Spielzeit und fügt hinzu: „Vor der Saison war der Aufstieg nicht im Fokus. Dieses Abenteuer nehmen wir nun aber gerne an.“ Hägele hatjedenfalls mit der Teamzusammenstellung zum Erfolg des TVK nicht unerheblich beigetragen. 

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Die Mannschaft bleibt fast komplett zusammen. Einzig Robin Hörsting (HC Neuenbürg) und Felix Wald stehen nicht mehr zur Verfügung. Bei den Neuzugängen bleibt sich der TVK treu, talentierten Spielern aus der Region in einer höheren Spielklasse Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Neu in den Karlsruher Westen kommen Louis Hohler und Till Eißler (beide TG Eggenstein), sowie Luis Werner (HSG LiHoLi) und Mehmet Süngü (HSG Rhein-Nahe Bingen). „Wir haben bei den Verstärkungen sehr darauf geachtet, dass die neuen Spieler auch charakterlich zu uns passen.“, sagt Marco Hägele. An Bord bleibt auch Benny Borrmann, der in der Aufstiegssaison wegen der langen Knielinger Verletztenliste eigentlich nur aushelfen wollte. Auch hoffen die Knielinger Verantwortlichen die Langzeitverletzten wieder im Oberliga-Kader begrüßen zu können.

Zwischenzeitlich nimmt die Baden-Württemberg-Oberliga konkret Gestalt an, da nun auch die Absteiger aus der 3. Liga fest stehen. Die Oberliga wird voraussichtlich in der kommenden Saison mit 17 Mannschaften an den Start gehen. „Die BWOL ist deutlich größer als die Badenliga mit 14 Teams. Nicht nur das höhere Niveau, sondern auch die Mehrzahl an Spielen ist eine Herausforderung für uns. Da wartet eine sehr lange Saison. In diesem Jahr gab es fünf Absteiger, aber wir werden alles versuchen, die Klasse zu halten.“, erklärt Marco Hägele abschließend.