Junioren-Weltmeisterschaftspremiere für Hofmann und Schmidt

Rheinbrueder Karlsruhe, Fotoshooting 17.04.2014Karlsruhe (ps).  Vom 23. bis 26. Juni werden die Junioren und U23 Weltmeisterschaften im portugiesischen Montemor-O-Vehlo ausgetragen. Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) wird mit 42 Athleten die 32 Wettkämpfe bei den 3. Junioren & U23 Weltmeisterschaften bestreiten.

Von den Rheinbrüdern Karlsruhe wurden die erst 16-jährige Katinka Hofmann und die 18-jährige Carola Schmidt ins Junioren-Aufgebot des DKV berufen. Als Kopf der Mannschaft reist zum ersten Mal in seiner neuen Funktion als DKV-Cheftrainer Nachwuchs, Detlef Hofmann in den Westen Portugals. Die U23 Damenmannschaft wird vom Karlsruher Erfolgscoach Ralf Straub betreut.

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Das WM-Team bezieht am Montag nach einem zweiwöchigen Trainingslager in Duisburg das WMQuartier in Figueira da Foz direkt am Atlantik. Für die Kanutinnen der Rheinbrüder wird es dann ab Donnerstag ernst. Carola Schmidt, als nationale Siegerin über 500 und 1000 Meter, bekam gleich bei ihren ersten Junioren Weltmeisterschaften einen Doppelstart zugesprochen. Sie wird sowohl im Einerkajak als auch als Schlagfrau im Viererkajak über 500 Meter die deutschen Farben vertreten. Die Besetzung des Viererkajaks komplettieren die Potsdamer Sprinterin Clara Thieme, Julia Hergert aus Magdeburg, sowie die junge Karlsruherin Katinka Hofmann. Für die Schülerin des Otto-Hahn-Gymnasiums wird es ebenfalls die erste WM sein. „Ich freue mich riesig auf den Wettkampf und werde natürlich versuchen die taktischen Vorgaben die wir im Training geübt haben im Wettkampf auch umzusetzen!“

Mit Medaillenansprüchen wollen sich beide Athletinnen der Rheinbrüder nicht aufhalten und schon gar nicht unter Druck setzen. Carola Schmidt will sich einfach nur ganz auf ihre Rennen konzentrieren: „Ich möchte in Portugal auf den Punkt meine Leistung abrufen können. Alles andere wird sich dann zeigen.“

Mit einer Erfolgsprognose im Vorfeld tun sich auch die verantwortlichen Trainer immer schwer. „Insbesondere im Nachwuchsbereich kann man die Konkurrenz schlecht einschätzen, weil man erst bei den Titelkämpfen auf die starken Nationen trifft und man eben nie genau weiß was andere Länder
in den jeweiligen Jahren in ihren Altersklassen aufbieten können“, erklärt Cheftrainer Hofmann den Grund der Zurückhaltung. Verraten konnte er jedoch, dass „die Mädels sehr gut trainiert haben und im Viererkajak natürlich ein Platz unter den ersten Fünf anstreben.“
Als zusätzliche Unterstützung des deutschen Teams trägt in diesem Jahr zum ersten Mal ein weiterer Karlsruher bei: Dirk Bechtold von der Knielinger Physiotherapie wurde vom DKV als Physiotherapeut für die Junioren und U23 Nationalmannschaften benannt.