Zwei junge Löwen im ProA-Kader – LIONS integrieren eigenen Nachwuchs im Profi-Team

Bild von Ben Landers auf Pixabay

Karlsruhe (psk). Erst vor wenigen Wochen hat er seinen 18. Geburtstag gefeiert, doch Terry Haarmann hat bereits viel erlebt im Trikot der PS Karlsruhe LIONS. Vorläufiger Höhepunkt waren die fünf Kurzeinsätze für das Profi-Team im Verlauf der vergangenen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Parallel dazu spielte er für die zweite Mannschaft des Löwenrudels in der Regionalliga Baden-Württemberg.

Haarmann und das Trainerteam sind sich einig: Auch die nächsten Karriereschritte möchte der Power Forward in vertrauter Umgebung bei den LIONS machen. Dort hat er vor über acht Jahren mit dem Basketball begonnen, sämtliche Jugend-Teams durchlaufen und hatte dadurch Gelegenheit, sich fast durchgehend in den jeweils höchsten Spielklassen mit Gleichaltrigen messen zu können. Denn die Jugendarbeit in Karlsruhe ist vorbildlich. Als sportliches Aushängeschild im Nachwuchsbereich gilt die U16, die sich seit vielen Jahren regelmäßig für die Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) qualifiziert. Haarmann ist nicht der erste und wird sicher auch nicht der letzte Spieler sein, der von der LIONS-Jugend den Sprung in den Kader der ersten Mannschaft schafft.

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Dem Jugend-Nationalspieler Dominic Vengert stehen ebenfalls aufregende Zeiten bevor. Denn seit Kurzem gehört der 16-Jährige dem Kader der ersten Mannschaft bei den LIONS an. Somit kann er sich Hoffnungen auf erste Kurzeinsätze in der ProA machen. In erster Linie wird die am 1. Oktober beginnende Saison für den 1,95 Meter großen Point Guard eine Zeit des Lernens werden. Das Training gemeinsam mit national und international erfahrenen Profis soll die Basis für die nächsten Schritte legen.

Der Name Vengert ist bekannt in der regionalen Basketball-Szene. Dominics Vater Georg spielte viele Jahre auf der Flügel-Position für die BG Karlsruhe, die – wie später die LIONS – aus dem Stammverein Post Südstadt Karlsruhe (PSK) hervorgegangen war. Als Mannschaftskapitän ging es für ihn Anfang der 2000er-Jahre bis in die erste Bundesliga. Seit seinem Karriereende ist er bei den LIONS als Jugend-Trainer tätig und hat maßgeblichen Anteil an den Erfolgen in den jüngsten Altersklassen. Von der nachhaltigen Talentförderung in Karlsruhe profitierte auch Sohn Dominic, der noch in der abgelaufenen Saison mit der U16 bis ins Viertelfinale der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) vorstoßen konnte. Eines dürfte sicher sein: Wenn der Hallensprecher in der Lina-Radke-Halle in der kommenden Saison zum ersten Mal den Namen Vengert aufruft, kann Dominic mit der Aufmerksamkeit und dem Jubel sämtlicher LIONS-Fans rechnen.