Auftakt von Spieltag 8 der Motoball-Bundesliga Süd durch Verletzungen überschattet
Archivbild Motoball Halle gegen Budel Foto: Motoball.de
Von zwei schweren Verletzungen wurde der Auftakt des 8. Spieltags der Motoball-Bundesliga Süd am Wochenende überschattet.
Von Wesley Baankreis
Dabei gab es den ersten Schock des Wochenendes für den MSC Taifun Mörsch bereits im ersten Viertel im Spiel beim MSC Philippsburg, nachdem Youngster Brian Weiß nach einem Foul mit einem Mittelfußbruch ausschied. In der 62. Minute erwischte es dann auf Seiten der Philippsburger Andre Nöckel, der sich schwer verletzte. Nach rund 40 Minuten Unterbrechung einigten sich beide Teams auf einen Spielabbruch. Zu diesem Zeitpunkt führte der MSC Taifun bereits 5:2 (5:2). Dabei führte der Rekordmeister nach dem frühen 1:0 (13.) von Marcel Batrenik fast durchgehend.
Einzig nachdem der später verletzte Nöckel (14.) ausgleichen konnte, war die Partie noch einmal ausgeglichen. Ein starkes zweites Viertel der Mörscher, die sich schnell vom Ausfall von Wieß erholten, mit Treffern von Luis März (23./29./39.) und erneut Batrenik (34.) sorgten für die Vorentscheidung. Daran änderte auch das zwischenzeitliche 2:4 (36.) von Jannik Kerkien nicht viel.
Mehr als ein Viertel lang ging es auch in Malsch spannend zu. Am Ende aber löste der MSC Ubstadt-Weiher die Aufgabe beim MSC Malsch beim 6:0 (5:0) sicher. Ausschlaggebend für den stark ersatzgeschwächten Tabellenzweiten, bei dem mangels Personals sogar Trainer Sven Zoll selbst aufs Motorrad musste, war ein starkes zweites Viertel mit vier Toren durch einen lupenreinen Hattrick von Marco Weis (23./35., Foulelfmeter/37.) sowie ein Tor von Roman Betke (39.).
Ansonsten lieferten die Malscher auf dem eigenen unbequem zu spielenden Platz in einer Hitzeschlacht gut Gegenwehr. So traf der Favorit aus Ubstadt sonst nur noch durch Betke (19.) und Weis (51.) jeweils ein Mal in Viertel eins und drei. „Alles in allem war es ein gutes Spiel von uns. Wir hätten sicher auch ein paar Tore schießen können, was uns aber nicht vergönnt war“, fasste Lukas Schmidkunz, sportlicher Leiter der Malscher zusammen. Und auch die Ubstädter waren nich unzufrieden. „Der Platz hat uns nicht gelegen und wir hatten einen dezimierten Kader. Aber wir haben das gut und schlau gemacht“, sagte der Ubstädter Sportleiter Dominik Hassis nach der Partie.
