BADEN VOLLEYS vor schwerer Aufgabe im Regionalpokal – In Freiburg geht es um den Einzug ins DVV-Pokal-Achtelfinale

Foto: Michael Chausette
 

Karlsruhe (ssc). Es winkt ein wahres Volleyball-Schmankerl. Im Achtelfinale des Deutschen Volleyball Pokals können die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe den deutschen Rekordmeister, Rekordpokalsieger und Titelverteidiger empfangen. Ein Volleyball-Fest, für das extra in die Lina-Radke-Halle mit 1.500 Plätzen umgezogen würde.

Doch natürlich hat die Sache einen Haken und die Götter haben bekanntlich auch den Schweiß vor den Lohn gesetzt. So steht vor Friedrichshafen noch der Regionalpokal, der am Sonntag in Freiburg ausgetragen wird. Und der hat es in diesem Jahr in sich. Neben den BADEN VOLLEYS gehen bei dem Viererturnier auch die beiden Zweitligisten TV Rottenburg und FT Freiburg mit ins Rennen. Vom Gastgeber Freiburg ist auch noch die zweite Mannschaft dabei. Auf eben jene treffen die Karlsruher zum Auftakt und für die Mannschaft von Antonio Bonelli sollte die Bundesligareserve der Freien Turner keine große Hürde sein. In der Regionalliga Süd dümpeln sie aktuell in unteren Regionen. Pflichtaufgabe vor dem Finale, in dem es dann gegen die Bundesligakonkurrenz geht. Entweder eben die FT Freiburg oder der TV Rottenburg.

In der zweiten Volleyball Bundesliga Süd sind beide Teams in dieser noch jungen Saison schon aufeinander getroffen. In Rottenburg gab es ein knappes und spannendes 3:2 für Freiburg, das – wie die BADEN VOLLEYS – noch ungeschlagen iat und direkt hinter den Karlsruhern auf Platz Zwei der Tabelle steht. Karlsruhes Cheftrainer schätzt, dass sich am Ende die Freiburger durchsetzen: „Auf Rottenburg müssen wir definitiv ein Auge haben – das Spiel der beiden in der Liga war ein sehr enges. Da kann alles passieren. Nichtsdestotrotz glaube ich an ein Finalgegner FT.“ Das ist dann die ganz schwere Aufgabe: „Wir müssen uns auf ihre Spielweise einlassen und deren Hybridaufschläge in den Griff bekommen. Dann können wir unseren Spielaufbau durchziehen. Das wird für uns essenziell wichtig sein“, meint Bonelli, der keine Zweifel an der Motivation seiner Mannschaft hat. „Auf diese Derbys muss ich die Jungs nicht heiß machen, das kommt von ganz allein“, so Bonelli weiter. „Vor allem haben wir noch eine Rechnung offen. Obwohl die Bilanz der letzten Jahre für uns spricht, haben wir das letzte Spiel verloren – das wollen wir wiedergutmachen.“ Und nicht zuletzt winkt bei einem Sieg ja auch der große VfB Friedrichshafen.