KSV-Rugby-Männer verabschieden sich mit Niederlage in die Winterpause

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Karlsruhe (ksv). Nach einer guten Anreise fand die Karlsruher Mannschaft perfekte Bedingungen in Stuttgart vor. Trotz der angespannten Personallage sollte ein Sieg gegen den Stuttgarter RC her. Es sollte den Rugby-Männern des Karlsruher SV aber nicht gelingen und man unterlag mit 15:26.

Die Mannschaft begann dabei druckvoll und insbesondere die neuen Spieler Schilling (der auch zum Spieler des Tages gewählt wurde) und Le Guen konnten immer wieder Nadelstiche setzen und die offenen Gedränge umkämpfen. Dennoch erzielten die Schwaben die ersten 3 Punkte. Es folgte ein offener Schlagabtausch. Während die Stuttgarter 10-12-Achse immer wieder Meter machte, konnten der Karlsruher Sturm die gegnerischen Gassen oft stören. Auch das Zusammenspiel in der Hintermannschaft funktionierte relativ gut – doch letztlich wurden zu viele unsichere Entscheidungen getroffen und der Ball zu häufig aus der Hand gegeben. Nach mehreren Phasen war es dann Debütant Le Guen, der ins Malfeld eintauchen konnte. Leider konnte die Mannschaft die Führung nicht ausbauen und so konnten die Stuttgarter mit einem weiteren Straftritt wieder in Führung gehen.

Es ging hin und her und so war es der junge und die ganze Partie sehr dynamisch spielende Alexis Roche, der einen Straftritt verwandelte und auf 6:8 stellte, bevor Stuttgart auf 9:8 stellte. Dann schwanden allerdings die Kräfte beim Karlsruher Team. Wessels und Ebbert mussten verletzungsbedingt ausgewechselt werden, sodass insgesamt die Wechselmöglichkeiten früh ausgeschöpft waren. Hinzu gesellten sich Unkonzentriertheit und mangelnde Körperlichkeit. Die Folge waren Versuche von Stuttgart, sodass es 26:8 stand. Salim schwor die Mannschaft darauf ein, noch einmal alles in die Waagschale zu werfen. Und so belohnte sich das stark kämpfende Team mit einem Versuch von Roche in der Ecke, den er spektakulär erhöhen konnte.

Letztlich hat sich gezeigt, dass ein Kämpferherz allein lange nicht mehr ausreicht. Die Enttäuschung war groß, doch ehrlicherweise waren viele Probleme, die in diesem Spiel sichtbar wurden, hausgemacht, so der Spielbericht des KSV. In der Winterpause müssen die Abläufe glatter laufen, das Ballhandlung sicherer und die Physis der Mannschaft insgesamt stärker werden. Dann kann die Mannschaft um Trainer Benjamin Koch auch erfolgreich die zweite Saisonhälfte bestreiten.