Neu beim KSC II: Für Patrick Fossi ist Fußball die Nummer eins

KSC II Patrick FossiKarlsruhe (mia). Fußball war immer die Nummer eins für KSC II-Spieler Patrick Fossi. 2013 kam er von den Stuttgarter Kickers zur U17 des Karlsruher SC.

„Mit drei Jahren habe ich im Verein angefangen zu spielen“, so der defensive Mittelfeld-Akteur. Begonnen hatte der 1,71 Meter große Spieler aber in der Abwehr. Dann rückte er vor ins Mittelfeld. „Das liegt mir mehr.“

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Zum KSC kam er aufgrund der großen Möglichkeiten bei den Karlsruhern. Die Mannschaft spielte höher und war ein gutes Team, so Fossi. Auch bei den KSC-Profis hat er schon einige Male mittrainiert.

Natürlich möchte auch der 19-Jährige gerne Profi werden. Aber wenn es nicht klappt hat er einen Plan B. „Ich mache gerade das Fachabitur an der Johann-Friedrich-von-Cotta-Schule, das ist extra für Leistungssportler gemacht und geht drei statt zwei Jahre.“ Die 20 Wochenstunden in der Schule lassen sich gut mit dem Training vereinbaren. „Ich hoffe jetzt, dass es klappt mit dem Fußball.“ Volle Konzentration geht auf den Profifußball neben dem angestrebten guten Abschluss.

Beim KSC fühlt er sich wohl. „Ich denke, wir haben viele gute Spieler und jeder von uns versteht Fußball, kennt die Laufwege.“ Natürlich wolle jeder Trainer etwas anderes. „Das gilt es abzustimmen und zu lernen, damit wir in das erste Spiel gut vorbereitet gehen.“ Aber es sei Feuer drin im Training des KSC II.

Zu seinen Vorbildern zählt Fossi Andrea Pirlo. „Er ist ein Spieler, dessen Spielstil auf meine Sechser-Position passt. Er fordert viele Bälle, zieht das Spiel an sich und spielt auch klasse Bälle.“ Außerdem möchte Fossi noch gerne „ein bisschen schneller sein“ und „natürlich versuche ich mich in jedem Training zu verbessern, auch den linken Fuß und ich möchte sauberer im Passspiel werden“, auch wenn er das zu seinen Stärken zählt. Auch das „Vorwärtsverteidigen“ möchte er verbessern.

Abseits des Platzes ist aber auch Fußballschauen eines seiner Hobbies. Bayern gegen Porto hat er das letzte Mal gesehen mit seinen Kumpels, einem Bayern- und einem Porto-Fan. Am liebsten schaut er dem FC Barcelona beim Spielen zu.

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