3.000 Meter der Frauen beim INIT INDOOR MEETING Karlsruhe 2023: Bleibt die Dominanz der afrikanischen Athletinnen bestehen?

Foto: Andreas Arndt

Karlsruhe (kme). Erfahrungsgemäß sind die 3.000 Meter beim INIT INDOOR MEETING Karlsruhe über die letzten Jahre hinweg fest in Händen der äthiopischen Athletinnen. Man darf gespannt sein, ob dies auch am 27. Januar 2023 so sein wird.

Auf jeden Fall ist Äthiopien am kommenden Freitag wieder einmal mit einer starken Läuferinnenfraktion vertreten, was ein schnelles Rennen verspricht. Mit dabei sein wird dann auch Axumawit Embaye, die im vergangenen Jahr über die 1.500 Meter bei den Frauen siegte. Über die 1.500 Meter sicherte sich die 28-Jährige auch bei den Hallenweltmeisterschaften 2022 in Belgrad die Silbermedaille. Ihre persönliche Bestzeit von 8:49,52 Minuten über die 3.000 Meter in der Halle datiert aus dem Jahr 2017, gelaufen beim INIT INDOOR MEETING. Mit der schnellsten 3.000 Meter­-Zeit von 8:29,28 Minuten kommt die erst 21-­jäh­rige Hailu Lemlem nach Karlsruhe. Auch sie war bei den Hallenweltmeisterschaften in Belgrad im vergangenen Jahr erfolgreich, wo sie sich mit einer Zeit von 8:41,82 Minuten Gold sicherte. Die nächste im Bunde ist die 27-jährige Werkuha Getachew. Sie kommt mit der Silbermedaille über die 3.000 Meter Hindernis der letztjährigen Weltmeisterschaften im Gepäck zum Auftakt der World Indoor Tour Gold. Auch ihre persönliche Bestzeit über die 3.000 Meter von 8:41,95 Minuten ist beachtlich und deshalb wird sie auch um den Tagessieg ein Wörtchen mitreden können. Nochmal besser ist die persönliche Bestzeit in der Halle von Dawit Seyaum, gelaufen beim letztjährigen World Indoor Tour-Meeting im französischen Liévin. Aus dem vergangenen Jahr stammt auch ihre letzte Medaille. Bei der WM gewann sie Gold über die 5.000 Meter. Dass sie es aber auch über die kürzeren Distanzen drauf hat, belegt ihre Silbermedaille über die 1.500 Meter der Hallen-WM 2016. Gespannt darf man zudem sein, wie sich Luiza Gega, die albanische Europameisterin über 3.000 Meter Hindernis, gegen die afrikanische Konkurrenz schlagen wird.
 
Wenn einem Lokalmatadoren Chancen eingeräumt werden, sich im Vorderfeld über die 1.500 Meter zu behaupten, will das et­was heißen. Christoph Kessler ist zwar nicht der Favorit über diese Strecke, aber der 27­-Jährige von der LG Region Karlsruhe, der so­wohl über 800 Meter als auch über 1.500 Meter zu den besten deutschen Mittel­strecklern gehört, hat beim INIT INDOOR MEETING Karlsruhe, das er auch schon als sein „Wohnzimmer“ be­zeichnete, immer Topleistungen gebracht. Seine Bestzeit in der Halle steht bei 3:38,46 Minuten. Die Favoriten kommen mit Tedde­se Lemi aus Äthiopien und mit Ignacio Fontes (U23-Europameister 2019 über 1.500 Meter) und Jesus Gomez (jeweils Bronze Hallen-EM 2019 und 2021 über 1.500 Meter) aus Spanien. Die persönlichen Bestzeiten aller drei liegen etwas unter der von Christoph Kessler, dennoch wird sich Kessler nicht verstecken müssen.
 
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