WM-Medaillen ist das Ziel der Karlsruher Nachwuchskanuten

Karlsruhe (ps). Vom 17. bis 20. Juli finden die Junioren- und U23-Weltmeisterschaften im ungarischen Szeged statt. Von den Rheinbrüdern reisen vier Athleten mit dem Deutschen Kanuverband (DKV) zu den internationalen Titelkämpfen. Außerdem wird Trainer Ralf Straub wie schon bei der Junioren-EM das Damenteam betreuen.In der ungarischen Kanuhochburg sollen sich Sabrina Hering, Kimberley Schenk, Marc Poth und Fabio Zetzmann ihren internationalen Saisonhöhepunkt veredeln. Hering und Poth, die als amtierende Europameister an den Start gehen, zählen auch bei den Welttitelkämpfen zu den Favoriten.

Kimberley Schenk bekommt nach der Bronzemedaille bei der Junioren-EM im Viererkajak über 500 Meter gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Jasmin Fritz (Magdeburg), Antonia Busch (Potsdam) und Katharina Köther (Essen) erneut das Vertrauen des DKV ausgesprochen auch bei der Junioren-WM in den Kampf um die Medaillen einzugreifen. Zusätzlich wird die 17-Jährige Otto-Hahn-Gymnasiastin gemeinsam mit Katharina Köther im Zweierkajak über 500 Meter an den Start gehen. Messbootfahrten hatten in der Vorbereitung gezeigt, dass Kimberley Schenk als Sprinterin und die Allrounderin Katharina Köther die schnellste Kombination im deutschen Juniorinnenteam darstellt. Marc Poth und Fabio Zetzmann werden ebenfalls wie bereits bei der Junioren-EM gemeinsam mit Frederik Iltz(Essen) und Friedrich Weise (Dresden) im Flaggschiff, dem Viererkajak über 1.000 Meter, um die Medaillenkämpfen.

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Die ausgewiesenen Ausdauertalente werden zudem wieder einen Doppelstart erhalten.Fabio Zetzmann, als Fünfter der JEM über 1.000 Meter, wird auch in Szeged im Einerkajak über den Kilometer die deutschen Farben vertreten. Nachdem der 18-Jährige Rheinbruder mit seinem JEM-Finale nicht zufrieden war, möchte er in Ungarn die Gelegenheit nutzen sich und der Welt zu beweisen, dass er es eigentlich noch besser kann. Die amtierenden Junioren Europameister Marc Poth und Max Lemke (Mannheim) werden im Zweierkajak über 1.000 Meter versuchen die Nachwuchsweltelite in ihre Schranken zu weisen.Als Bronzemedaillengewinnerinnen der Europameisterschaften in Brandenburg reisen Sabrina Hering und Steffi Kriegerstein (Dresden) zu den U23-Titelkämpfen nach Ungarn. Als zweifache U23-Europameisterinnen(500m /1.000m) treten sie bei den Magyaren an um auch interkontinental die Früchte des Erfolgs zu ernten.Detlef Hofmann, Cheftrainer der Rheinbrüder Karlsruhe, wünscht sich von seinen Karlsruher Schützlingen,„dass sie die guten EM-Platzierungen wiederholen.“ Bei Fabio Zetzmann der im Einer- wie auch im Viererkajak knapp an einer Medaille vorbei fuhr soll es laut Hofmann dieses Mal mit dem Sprung auf´s Podium klappen.

Foto: v.l. Marc Poth, Sabrina Hering, Fabio Zetzmann, Kimberley Schenk und Trainer Ralf Straub (Quelle: AMR)