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Junioren-Motoball-EM wirft Schatten voraus:Interview mit Nationaltrainer Christian Beer

Juniorennationaltrainer Christian Beer vor der Junioren-EM Foto: Motoball.de

Am 26. und 27. August findet auf der Platzanlage des MSC Jarmen die Junioren-Europameisterschaft im Motoball statt. Neben Gastgeber Deutschland werden Frankreich, die Niederlande und Litauen am Turnier teilnehmen. Die Vorfreude bei den Spielern und Trainer Christian Beer ist natürlich groß. Nur allzu gerne will die deutsche Mannschaft am Sonntagnachmittag um 14.10 Uhr im Finale stehen. Doch bis dahin ist der Weg noch lang. Thomas Meiler unterhielt sich mit dem Trainer Beer über Ziel und Vorfreude.

Thomas Meiler: Wie ist denn der Stand der Vorbereitung auf die EM?

Christian Beer: Durch den engen Spielplan der Liga und die Urlaubszeit haben wir uns leider nicht so oft treffen können, wie wir es gerne gehabt hätten. Wir haben im Frühjahr ein Sichtungstraining durchgeführt, ein Turnier beim MSC Taifun Mörsch und ein Turnier beim MSC Puma Kuppenheim. Wir werden am 18. August noch ein kleines Abschlusstraining durchführen und uns noch etwas zusammensetzen.

Thomas Meiler: Welches Ziel hast du denn mit Deiner Mannschaft  bei der EM?

Christian Beer: Wenn man in solch einen Wettbewerb geht, sollte es das Ziel sein, jedes Spiel zu gewinnen. Wir sind auf jeden Fall bestrebt, uns so teuer wie möglich zu verkaufen und den Zuschauern großartige Spiele zu bieten.

Thomas Meiler: Wie schätzt du die Stärke der anderen Nationen ein?

Christian Beer: Alle teilnehmenden Nationen können sehr gut Motoball spielen, keine Frage. Schade ist es, dass drei Nationen (Anmerk. Thomas Meiler Russland, Belarus und die Ukraine) aus den leider bekannten Gründen nicht teilnehmen können.

Thomas Meiler: Welche Bedeutung hat es für Dich und Deine Mannschaft, dass die EM in Deutschland stattfindet?

Christian Beer: Wir sind alle sehr demütig und stolz, die Farben unseres Landes vertreten zu dürfen. Aus Erfahrung können wir davon ausgehen, dass es weder uns noch den Zuschauern an irgendetwas fehlen wird, da ganz Jarmen jedes Mal super gastfreundliche Arbeit leistet. Des Weiteren erhoffen wir uns durch das tolle Publikum und die Fans, eine Unterstützung, die uns vielleicht einen kleinen Pluspunkt bescheren könnte.