KSC II-Spieler Martin Kramer hat einen „coolen Job“ in der Fußballschule

Martin Kramer vom KSC II
Martin Kramer vom KSC II

Karlsruhe (mia). Der Karlsruher SC ist ein Ausbildungsverein, dass aber auch Spieler der KSC – Oberligamannschaft sich als Nachwuchstrainer betätigen ist selten. Der 22-jährige Innenverteidiger Martin Kramer hat seine ersten Camps an der KSC-Fußballschule in den Osterferien geleitet.

„In den Osterferien habe ich zwei Ostercamps gemacht“ und auch in den Sommerferien trainierte er die kleinen Fußballer. Auch nach den Ferien hat er zwei bis drei Mal die Woche eine Trainingsgruppe in der Fußballschule.

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„Mir macht das Spaß. Es ist ein echt cooler Job“, freut sich Kramer. „Es bringt einem echt was. Wenn man einen schlechten Tag hat und kommt zur Fußballschule und die Kinder lächeln einen an, weil sie sich freuen, dann hat man wieder gute Laune“, erklärt der Deutsch-Brasilianer, der im September 2014 vom FC Homburg zum KSC. Zuvor spielte er  bei Mainz 05 in der Jugend.

In Homburg gab es eine Kooperationsschule. Da leitete er die Sport-AG, beschreibt er seine Anfänge. „Jetzt bin ich gut drin. Ich habe auch schon ein Europapark-Camp mit den Kids (vier Tage mit Übernachtung) gemacht.“

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Kramer lernt auch selbst etwas bei den Camps und Trainings. „Autorität und die Herausforderungen neue Übungen zu finden und auch den Spaß am Fußball zu vermitteln.“ Aber natürlich merke man schon, dass es anstrengend ist und viel Konzentration fordere. „Pro Camp waren es die letzten Wochen 150 Kinder, selbst hatte ich 16 Kinder in der Gruppe. Beim Essen, wenn alle zusammen sind herrscht dann schon ein großer Lärmpegel.“

Er hat Gruppen zwischen fünf und sieben Jahren, die ganz Kleinen, da muss er auch mal Schuhe binden. Aber er hatte auch schon Jugendliche bis 15 Jahre. „Man muss flexibel sein. Bei den Kleinen ist Bewegung und Lachen wichtig. Bei den älteren Fußballtaktik, Koordination und Feinheiten.“

Immer wieder neue Übungen zu finden, sei kein Problem. Er spielt seit er drei Jahre alt ist Fußball, „da habe ich bereits einige Übungen gemacht, die ich zeigen kann“. Zudem holt er sich auch Tipps beim KSC II-Trainerteam.

Spaß am Spiel

„Es ist nicht immer einfach. Man hat das Wappen auf der Brust und will die Kinder richtig fördern.“ Aber bei den ganz Kleinen stehe die Bewegung und der Spaß am Spiel mit dem Fußball an oberster Stelle. „Da lernen sie am meisten.“

Es ist ein Vorteil, dass er aktiver Spieler bei den KSC-Amateuren ist. „Das gibt Autorität, wenn der Campleiter mich als Spieler der U23 vorstellt. Dann fragen sie: Hast Du Kontakt zu den Profis?“, wie ist das und und und…

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„Auch bei den Übungen, die man vormacht, staunen sie immer. Ich habe viel Glück gehabt, dass meine Gruppen, die ich bisher hatte immer die Bravsten waren“, schmunzelt er.

Kramer kann sich auch durchaus vorstellen, nach der aktiven Karriere als Trainer zu arbeiten. „Ja durchaus, nach der Karriere ist es ein Punkt, den man berücksichtigen sollte.“ Zudem passe der „Job“ bei der KSC-Fußballschule zu seinem Sportwissenschafts-Studium, das er am 1. Oktober am KIT beginnt. Und ganz nebenbei spielt er ja auch bei der KSC-U23 und möchte mit der Mannschaft aufsteigen.