KSC II: Sebastian Weizel will sich etablieren

Karlsruhe (mia). Vom Breisgau kam Sebastian Weizel im Sommer zum Karlsruher SC II. In der Oberligamannschaft des KSC will der 1,88 Meter große Innenverteidiger seinen Weg in den Profifußball, sein großes Ziel, gehen. Beim SC Freiburg durchlief Weizel die Jugend bis zur U19. Dort „passte es aber nicht mehr“, so kam das Angebot vom KSC gerade richtig. Hier fühle er sich wohl. Beim KSC sei es familiär und auch professionell organisiert, lobt Weizel. „Es macht Spaß hier, die Leute sind alle gut drauf.“ KSC II-Coach Stefan Sartori kannte der 18-Jährige, der auf der Sechs oder als Innenverteidiger spielen kann, aus Spielen bei der U19.

Durchlässigkeit nach oben

Sein nächstes Ziel neben „guten Spielen“ mit der U23 des KSC und sich „zu etablieren in Karlsruhe“: „Ich möchte gern mit den Profis mit trainieren und irgendwann auch dort spielen.“ Der kopfballstarke Neu-Karlsruher weiß, dass er dafür viel tun und sich gut präsentieren muss. „Es liegt natürlich viel an mir.“ Die Durchlässigkeit von den Amateuren zu den Profis beim KSC ist groß, sofern die Leistung stimmt.

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„Geregelter Tagesablauf“

Er konzentriert sich komplett auf sein Ziel, Profifußballer zu werden. „2013 habe ich mein Abitur gemacht und danach nebenbei gearbeitet.“ Auch beim KSC II möchte er weiter nebenbei jobben, um „einen geregelten Tagesablauf zu haben“.

Privat schaut er viel Fußball, auch um sich bei den Profis noch etwas abzuschauen. Besonders der FC Barcelona, und dort Xavi und Iniesta, begeistern ihn.  Generell versucht er sich an der Spielweise der Sechser und IVs, die erfolgreich Fußball spielen, wie auch Schweinsteiger, etwas herauszuziehen.  Weizel, das lobte auch sein neuer Coach Sartori, liest das Spiel und kann mit cleveren Zügen den KSC voran bringen.

Aber natürlich hat er Dinge, die er verbessern will und an denen er arbeitet: „Ich möchte noch fitter werden, das würde meinem Spiel gut tun. Schnelligkeit und Gewandtheit versuche ich auch dazu zu bekommen.“