Rekordergebnis für Rheinbrüder Karlsruhe bei Deutschen Meisterschaften

LK Damen v.l. Neher, Friedt, BrüßlerKarlsruhe/München (ps). In München wurden die diesjährigen deutschen Meisterschaften im Kanurennsport ausgetragen. Mit 18 Deutschen  eistertiteln und insgesamt 44 Medaillen erzielten die Kanuten aus dem Karlsruher Rheinhafen das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte und untermauerten einmal mehr die hervorragende Nachwuchsarbeit.

Mit insgesamt sieben Meistertiteln steuerte die 16-jährige Katinka Hofmann dem Verein die meisten Goldmedaillen bei. mDabei stach vor allem der Gewinn der Goldmedaille im Einerkajak über 500 Meter heraus. Gemeinsam mit ihrer Vereinskameradin Kim Riedle und den Athletinnen aus dem Kanuteam Baden-Württemberg erkämpfte sie die Titel im Zweier- und Viererkajak über 500 Meter. Ebenfalls ging der Langstreckentitel im Zweierkajak auf das Konto von Hofmann, zusammen mit Vanessa Born, im gleichen Rennen sicherten sich Kim Riedle zusammen mit Anna-Marie Speck den Bronzerang.

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Im Canadierbereich zeigten die Karlsruher Kanuten in dieser Altersklasse ebenfalls, dass sie in der nationalen Spitze ein Wörtchen mitreden können. Sophie Speck siegte im Einercanadier über 200 Meter und sicherte sich über die 500 Meter den Silberrang, gemeinsam mit Celine Karrer komplettierte Speck ihre Medaillensammlung mit einer Bronzemedaille. Carola Schmidt entschied drei Einerkajak-Titel für sich Die 18-jährige Carola Schmidt dominierte die Konkurrenz in der Juniorenklasse. Im Einerkajak über 500, 1.000 und 5.000 Meter lies die Abiturientin des Otto-Hahn-Gymnasiums der Konkurrenz keine Chance. Zwei weitere Goldmedaillen erkämpfte sich Schmidt zusammen mit den Jugendfahrerinnen Katinka Hofmann und Kim Riedle sowie Cassandra Jhonson (Mannheim) beziehungsweise Greta Köszeghy (Heilbronn) im Viererkajak über 500 und 200 Meter. Nicola Zetzmann zeigte im Einerkajak über 1.000 Meter ihre Ausdauerqualitäten und fuhr im Finale auf einen sehr guten
Bronzerang.

Yannick Höldtke war der Überraschungsstar der Junioren

Als ausgewiesener Sprinter verhalf Yannick Höldtke seinem Team im Viererkajak mit Moritz Aldag, Tim Müller und Fabian Käding zum Sieg über die 200 Meter. Ebenfalls mit Käding lies der 18-jährige Karlsruher auch im Zweierkajak über die kurze Distanz nichts anbrennen. Im Einerkajak setzte sich Höldtke dann selbst die Krone mit dem Gewinn der Bronzemedaille auf. Das unvorhergesehene, starke Abschneiden der Junioren komplettierte Tim Frait zusammen mit seinem Partner Jannik Peters mit der Bronzemedaille über die 1.000 Meter. Die jüngsten Athleten der Rheinbrüder Karlsruher, Lara Coressel, Alisa Gashi, Maya Miller, Lisa Neureuther, Jolande Teuber, Pauline Zetzman, Norman Kessler und Adrian Ragwitz zeigten mit zweimal Gold und Silber, sowie vier Bronzemedaillen, dass mit den „Grün-Weißen“ auch in der Zukunft gerechnet werden muss. Cathrin Dürr verteidigte ihren nationalen Titel nun schon im dritten Jahr in Folge. Auch wenn die Konkurrenz näher rückt, hielt Dürr sie über 200 Meter weit genug auf Distanz um zum vierten Mal in Folge den Deutschen Meistertitel entgegen zu nehmen.

Gemeinsam mit Partnerin Franziska Matt legte sie auf den ohnehin schon hohen Medaillenberg der Rheinbrüder noch eine Bronzemedaille auf. Ein Novum in der Geschichte der Deutschen Meisterschaften gelang Sarah Brüssler, Isabel Friedt und Margret Neher. Hinter Franziska Weber kamen die drei Karlsruherinnen über die 1.000 Meter so einheitlich ins Ziel, dass der zweite Platz zwar klar an Sarah Brüßler ging, der dritte Rang musste jedoch zeitgleich für Friedt und Neher
vergeben werden. Beide Viererkajak-Titel (200/500 Meter) ging an die Renngemeinschaft Baden-Württemberg mit Carolin Leonhardt (Mannheim), Sabine Volz, Margret Neher sowie Kimberley Schenk beziehungsweise Sarah Brüßler.

Der Cheftrainer der Rheinbrüder Karlsruhe, Detlef Hofmann, war nach Ende der Meisterschaft überwältigt: „Es war sehr beeindruckend, welche Erfolge uns in diesem Jahr gelungen sind. Es sind fast 90% aller möglichen Ergebnisse erzielt
worden. Diese Quote zwischen erhofftem und tatsächlichem Erfolg ist uns selten gelungen. Diese Ergebnisse sind ein Erfolgsprodukt durch eine hervorragende Teamleistung, angefangen bei den Trainern, über die ehrenamtlichen Helfer bis hin zur Unterstützung durch Sponsoren. Die Mischung stimmt in unserem Verein einfach!“