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Heimspiel zum Hinrundenabschluss – LIONS erwarten Koblenz

Foto: Lastriasi Lastriasi auf Pixabay

Karlsruhe (psk). Mit dem 17. Spieltag endet am 13. Januar für die PS Karlsruhe LIONS die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Mit neun Siegen aus den ersten 16 Begegnungen rangieren die Badener momentan auf Rang sieben der Tabelle, der nach Abschluss der Hauptrunde Ende April zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen würde. Noch ist es allerdings längst nicht so weit und bei den LIONS konzentriert man sich in erster Linie auf die unmittelbar anstehenden Herausforderungen. Im Fokus steht daher aktuell das Heimspiel am Samstagabend gegen die EPG Baskets Koblenz.

Es wird das erste ProA-Duell mit den Rheinland-Pfälzern, die als Aufsteiger neu in der Liga sind. Die letzte Begegnung der beiden Kontrahenten liegt bereits lange zurück: Am 5. März 2016 im Spitzenspiel der Regionalliga Südwest, damals noch im Karlsruher Friedrich-List-Gymnasium, hatten die LIONS mit 99:75 klar die Oberhand behalten. Doch dieser Erfolg ist fast acht Jahre her und hat rein statistische Relevanz. Die aktuelle Lage bietet genug Stoff für Prognosen. Die EPG Baskets waren im vergangenen Herbst mit einem qualitativ und quantitativ stark besetzten Kader ambitioniert in ihre erste ProA-Saison gestartet. Mit bisher sechs Siegen liegt das Team allerdings hinter den selbstgesteckten hohen Erwartungen zurück. Aufstiegscoach Pat Elzie musste in der vergangenen Woche seinen Posten räumen. Sein bisheriger Assistent Yasin Turan übernahm als Cheftrainer. Trotzdem gelang im darauffolgenden Spiel am vergangenen Wochenende nicht die Wende, während die LIONS einen souveränen Auswärtssieg bei den Uni Baskets Münster feiern konnten. Dennoch: Das Team vom Deutschen Eck hat reichlich Potenzial und dürfte brandgefährlich sein, wenn der Knoten einmal platzt.

Für langjährige LIONS-Fans gibt es noch mindestens drei weitere Gründe, um sich die Partie am 13. Januar um 19:30 Uhr in der Lina-Radke-Halle nicht entgehen zu lassen. Sie heißen Dominique Johnson, Niclas Sperber und Maurice Pluskota. Alle drei laufen für die Gäste auf, haben aber auch schon im Löwentrikot gespielt. Insbesondere der letztgenannte Name macht hellhörig. Denn Pluskota ist Rekordspieler der jüngeren LIONS-Historie. Von Herbst 2017 bis Frühjahr 2023 absolvierte er ganze 170 Pflichtspiele für das Karlsrudel. In dieser Zeit erzielte die Rückennummer 23 ganze 2.141 Punkte und holte 1.282 Rebounds – eine eindrucksvolle Statistik. Auf „Moe“ wird Aleksandar Scepanovic, Headcoach der Badener, daher besonderes Augenmerk legen, wenn er sein Team auf das letzte Spiel der Hinrunde einstellt.