KSC-Sportdirektor ist zufrieden: „Die Ergebnisse helfen“ bei Vertragsgesprächen

KSC-Sportdirektor Jens Todt
KSC-Sportdirektor Jens Todt

Karlsruhe (mia). Am Tag nach dem Derby-Sieg des Karlsruher SC gegen den 1. FC Kaiserslautern war Regeneration für die KSC-Profis angesagt. Laufen, Radfahren oder Behandlung standen auf dem Programm der Zweitliga-Profis, die „eine Runde Leistung“ gezeigt hatten gegen den FCK.

„Spielerisch war es gegen Freiburg besser, aber die Punkteausbeute war klasse, die Leistung war klasse“, lobte KSC-Sportdirektor Jens Todt seine Mannschaft für den „verdienten Sieg“.

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Ein Derbysieg sei auch immer etwas Besonderes.  „Es freut uns, dass wir da die Fans glücklich machen konnten.

„Es war ein sehr gutes, aufmerksames Verteidigen. Wir haben extrem wenig Chancen des Gegners zugelassen. Ich bin total zufrieden.“

Auch Martin Stoll und Jan Mauersberger hatten ihren Job zum zweiten Mal in der KSC-Innenverteidigung sehr gut gemacht. Stoll war für den verletzten Manuel Gulde nachgerückt.

„Manchmal entwickelt sich eine Saison so, wie man es gar nicht voraussehen kann. Mauer und Stolli machen es super und sind stabil. Das zweite Mal in Folge zu Null, … wir sind sehr zufrieden“, so der KSC-Sportdirektor. „Es freut uns sehr für die Beiden, das haben sie sich verdient.“

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Trainersuche: Sichtungsphase

Seine Arbeit macht auch Todt. In Sachen Trainersuche für die Nachfolge im Sommer von Markus Kauczinski befinde man sich weiter in der „Sichtungsphase“. „Wir führen intern Gespräche, aber haben keinen Zeitdruck“, so der KSC-Sportdirektor, dem bei seiner Arbeit „auch die Ergebnisse helfen“.

Auch die Gespräche mit den Spielern „gehen jetzt dann los“. „Es ist immer schwierig, wenn man unten drin steht. Dann ist es schwierig Vertragsgespräche zu führen, weil dir keiner sagen kann, wie es weitergeht.“ Aber der KSC habe einen Fahrplan, an den man sich halte.

Steigen Gulde und Gordon am Freitag ein?KSC030

Während die KSC-Profis am Montag einen freien Tag haben, geht es am Dienstag in die Vorbereitung auf das Spiel am Montagabend, 2. November, gegen den 1. FC Nürnberg.

Ende der Woche sollen dann auch zwei der verletzten KSC-Spieler mit ins Mannschaftstraining einsteigen. „Bei Manuel Gulde ist angepeilt, dass er Ende der Woche einsteigt, Daniel Gordon auch“, so Todt.

Bei Bjarne Thoelke (Gehirnerschütterung) müsse man von Tag zu Tag schauen. „Ich merke es bei der Belastung im Training noch“, so Thoelke.

In der Innenverteidigung, zuletzt war Thoelke bei der Oberligamannschaft des KSC eingesetzt, gehe er immer in die Zweikämpfe – ohne Rücksicht auf Verluste, lobte auch KSC II-Coach Stefan Sartori. „Anders ist es nicht meine Art“, so Thoelke, der sich bei einer der Aktionen bei der U23 die Gehirnerschütterung zugezogen hatte.